Buttercreme (vegan) – Alles was du wissen musst

Schokoladen Buttercreme in einer Schüssel

Streng genommen darf sich eine Buttercreme nur dann so nennen, wenn sie mindestens 20% Butter enthält. Wir alle kennen ja die ewigen Diskussionen zum Thema „dürfen wir das so nennen, wenn da gar kein Eutersekret drin ist?“. Deswegen möchten wir die offiziellen Regeln an dieser Stelle einfach beiseite legen. Hier geht es darum, wie du geniale vegane Buttercreme machst. Buttercreme ist einer der vielseitigsten Bestandteile beim Backen. Sie schmeckt auf der Torte, auf Cupcakes und manchmal auch einfach so gut. Buttercreme lässt sich außerdem super einfach variieren, sodass du sie immer perfekt auf das Gebäck abstimmen kannst. Genug geschwärmt, los geht’s!


Welche Arten von Buttercreme gibt es und wie kann ich sie veganisieren?

  • Deutsche Buttercreme: Die Deutsche Buttercreme wird mit Pudding und Butter zubereitet. Wenn du es gerne etwas süßer magst, kannst du bei der deutschen Buttercreme ebenfalls noch etwas Puderzucker dazugeben. Um eine vegane deutsche Buttercreme herzustellen kannst du ganz einfach die klassische Butter durch eine vegane Butter-Alternative ersetzen. Pflanzliche Margarine eignet sich nicht, da diese zu weich ist, was deine vegane Buttercreme zu instabil machen würde.
  • Amerikanische Buttercreme: Die amerikanische Buttercreme ist für deutsche Verhältnisse sehr süß, sie besteht aus Puderzucker, Butter und evtl. etwas Zitronensaft, um die Süße auszugleichen. Auch hier kannst du die Butter durch eine vegane Alternative ersetzen. Durch die Menge an Puderzucker kannst du zur Not auch auf Margarine zurückgreifen – am besten wird die vegane amerikanische Buttercreme jedoch mit veganer Butter.
  • Buttercreme mit Frischkäse: Die Frischkäse-Buttercreme ist an sich etwas leichter als andere Buttercreme und hat einen etwas salzigen Geschmack. Achte darauf, dass dein Frischkäse keine geringe Fettstufe hat. Am besten ist Doppelrahm, also Frischkäse mit 60-87% Fett. Eine geringere Fettstufe bedeutet, dass viel Wasser im Frischkäse ist, welches sich nicht mit den restlichen Zutaten binden kann. Um herauszufinden wie viel Fett deine vegane Frischkäse-Alternative hat genügt ein Blick auf die Nährwerttabelle der Verpackung.
  • Swiss Meringue Buttercreme: Der Name wurde von der Eiweißmasse abgeleitet. Die Buttercreme wird durch die Eiweißmasse sehr fluffig und leicht. Die Buttercreme besteht zusätzlich aus Puderzucker, Butter und Zucker. Für eine vegane Swiss Meringue Buttercreme kannst du statt Eiweiß Aquafaba verwenden. Aquafaba ist das aufgeschlagene Kochwasser von Kichererbsen. Das nächste Mal, wenn du Hummus machst, kannst du also das Wasser einfach aufbehalten.
  • Wenn du eine Buttercreme willst, die nach Schokolade/Frucht etc. schmeckt, kannst du das immer anpassen. Du kannst einfach Gewürze in die Creme geben oder die Milch bei der Deutschen Buttercreme mit Saft ersetzen.
Cupcakes mit Buttercreme
Schokocupcakes mit Buttercreme

Was muss ich bei der Zubereitung von veganer Buttercreme beachten?

  • Für die vegane Buttercreme müssen alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, am einfachsten machst du es dir, wenn du alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringst. Das funktioniert ganz leicht, indem du die Zutaten mehrere Stunden bei Raumtemperatur auf die Verarbeitung warten lässt.
  • Damit die vegane Buttercreme schön luftig wird, musst du die Butter so lange schaumig schlagen, bis du merkst, dass sie deutlich heller wird. Das kann schon ein paar Minuten dauern, also: Geduld haben!
  • Wenn du eine vegane Buttercreme mit Pudding oder Frischkäse machst, dürfen diese nur Esslöffelweise unter die geschlagene Butter gerührt werden. Das sorgt dafür, dass die Creme besonders luftig bleibt und auch, wenn es noch einen kleinen Temperaturunterschied bei den Zutaten gibt, nicht gerinnt.

Wie lange ist vegane Buttercreme haltbar?

  • Auf der Torte: Wenn sich die Buttercreme bereits auf einer Torte befindet, ist das Ganze im Kühlschrank 4-5 Tage haltbar.
  • Im Kühlschrank: Die Buttercreme allein kannst du natürlich auch im Kühlschrank aufbewahren. Du solltest sie einfach 2-3 Stunden vor der Verarbeitung herausnehmen und nochmal kräftig aufschlagen. In einer Frischhaltedose hält die Buttercreme gut bis zu 3 Tage.
  • Eingefroren: Du kannst deine Buttercreme auch direkt einfrieren. Wichtig ist, dass du diese Luftdicht verschließt und vor dem Gebrauch auftauen lässt und sie dann nochmal aufschlägst. Eine luftdicht verschlossene Buttercreme (-Torte) sollte 3 Monate aufbewahrt werden können.

Tipps für die perfekte vegane Buttercreme

  • Wenn du deine Buttercreme färben willst, nehme Lebensmittelfarbe, die nicht auf Wasserbasis ist. Das Wasser verträgt sich gar nicht mit Butter und die vegane Buttercreme läuft Gefahr zu gerinnen.
  • Wenn du ganz weiße Buttercreme willst, wirst du das mit veganer Butter wegen des leichten Gelbstichs nicht hinbekommen. Probiere stattdessen mal die Creme auf Basis von Kokosfett zu machen

Wie rette ich vegane Buttercreme?

  • Die vegane Buttercreme ist geronnen: Du kannst einen Esslöffel Palmfett auflösen und dieses, während du die vegane Buttercreme aufschlägst, langsam hinzufügen. Das funktioniert, weil du die Temperatur der Buttercreme korrigierst wodurch sich die Zutaten wieder verbinden können. Wenn du kein Palmfett Zuhause hast, kannst du die Temperaturkorrektion auch durchführen, indem du die vegane Buttercreme für einige Sekunden in die Mikrowelle stellst und sie danach nochmal aufschlägst. Zwei weitere Alternativen: Du kannst die vegane Buttercreme im Wasserbad leicht erwärmen oder beim Rühren föhnen. Beide Aktionen sind eher risikoreich, jedoch einen Versuch wert, bevor du die Buttercreme wegwerfen müsstest.
  • Die vegane Buttercreme wird nicht fest: Du kannst versuchen, die Buttercreme kühl zu stellen, falls das nichts bringt, musst du sie neu machen. Kleiner Trick hier: Nimm beim nächsten Mal weniger Flüssigkeit, also für den Pudding: statt 500ml Milch nur 400ml.

Brot backen von A bis Z

angebrochenes Brot
gebrochenes brot

Gibt es was schöneres als den Duft von frisch gebackenem Brot? Als ich klein war, gab es bei uns immer, wenn der Herbst sich anbahnte und die Tage kürzer wurden, frisch gebackenes Brot. Das warme Brot war immer so verlockend, dass wir es selten geschafft haben, das es vollständig auskühlen zu lassen. Es gibt doch nichts Besseres als das erste Stück von einem warmen Brot! Für mich war also klar: Ich möchte Brot backen lernen. Am besten genau so gut wie meine Mutter und Oma!  Das ganze Wissen, das ich bei meinen Brotback-Aktionen gesammelt habe, findest du hier.

  1. Zubehör für Einsteiger:innen
  2. Zutaten und wie sie zusammenarbeiten
  3. Die Backphasen
  4. Aufbewahrung
  5. Die häufigsten Fehler und wie du sie vermeiden kannst

Zubehör für Einsteiger:innen

  • Backofen: Jeder Backofen hat andere Backeigenschaften, was allgemeine Aussagen über das Brotbacken sehr schwer macht. Wichtig ist, dass er mindestens auf 200°C heizen kann. Im Optimalfall heizt dein Ofen sehr gleichmäßig und hält die Temperatur gut. Ob das der Fall ist, kannst du nur durch Back-Experimente herausfinden. Sind deine Backstücke immer schön gleichmäßig gebräunt oder gibt es Stellen die irgendwie immer etwas dunkler werden? Zweites wäre ein Zeichen für eine ungleichmäßige Wärmeverteilung im Ofen. Aber keine Sorge! Auch damit lässt sich gutes Brot backen.
  • Thermostat: Da jeder Ofen etwas anders heizt, hilft ein Thermostat dir ein Gefühl für die Backeigenschaften deines Ofens zu gewinnen. Zudem hilft das Thermostat natürlich auch die Temperatur der Zutaten zu messen, das kann vor allem bei Hefeteig sehr hilfreich sein. Das Thermostat kann dir sogar sagen, wann dein Brot fertig gebacken ist. Wenn du ein Stab-Thermostat hast, kannst du ganz leicht die Kerntemperatur messen (diese sollte zwischen 95°C und 98°C sein) und somit entscheiden, ob dein Brot durch ist.
  • Backblech: Erfahrene Hobby-Bäcker:innen greifen eher mal zu einem Backstein oder einer Backplatte, aber für den Anfänger reicht ein Backblech komplett aus. Dieses sollte am besten ein geschwärztes Blech sein. Aluminium nimmt die Wärme des Backofens nicht so gut auf und leitet diese schlechter an den Teig ab. Das ist für Anfänger:innen oft relativ egal, für Hobby-Bäcker:innen kann es allerdings sehr wichtig sein, wie gut das Blech Wärme ableitet. Das Backblech hilft dem Brot, schnell Volumen aufzubauen und luftiger zu werden.
  • Backpapier: Das Backpapier ist ein Standard-Bedarf, wenn es ans Backen geht. Es hat hier den gleichen Sinn wie  bei Kuchen: es soll das Kleben vom Teig am Backblech verhindern.
  • Rührschüssel: Bei der Wahl der richtigen Rührschüssel geht es tatsächlich nur darum, dass die Schüssel groß genug ist, damit du den Teig richtig kneten und rühren kannst. Das Material spielt hier keine Rolle, nehme die Schüssel, mit der du am liebsten arbeitest.
  • Waage: Da wir mit der Waage auch Zutaten wie Hefe und evtl. Salz/Zucker messen wollen, sollte diese so genau wie möglich sein. Zusätzlich ist es sehr praktisch, wenn du eine Waage hast, die du während dem Abwiegen immer wieder auf null stellen kannst. Dadurch kannst du direkt alle Zutaten in einer Schüssel abwiegen.
  • Messbecher: Wenn wir mit Milch oder Wasser arbeiten, ist es sehr hilfreich, das mit einem Litermaß zu machen. Die meisten Rezepte geben Milliliter als Maß an und nicht Gramm. Zur Not kannst du hier natürlich auch mit einer Waage arbeiten. Bei Wasser und Pflanzenmilch liegen Milliliter und Gramm sehr nah beisammen.
  • Kochlöffel: Der Kochlöffel ist nützlich, um die Zutaten zu verrühren. Da du als Einsteiger:in meist noch keine Küchenmaschine hast, greifen wir hier auf den guten alten Kochlöffel zurück, der aber erstmal auch völlig ausreicht.
  • Backformen: Hier ist es praktisch, mehrere Optionen zur Verfügung zu haben. Roggen- und Vollkornbrot werden in der Regel in einer Form gebacken, da die Teige von Natur aus flüssiger sind und in Form gehalten werden müssen. Weizenteige brauchen mehr Platz, um sich auszudehnen. Eine gute Option für Leute die das Brotbacken als Hobby betreiben wollen sind Gärkörbe, diese helfen dir die Brote während dem gehen lassen zu formen.
  • Pinsel: Ein Pinsel ist sehr praktisch, um den Teig mit Wasser, Pflanzenmilch oder anderen Dingen zu bestreichen, falls das Rezept dieses verlangt.

Zutaten und wie sie zusammenarbeiten

Mehl

Zum Thema Mehl könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Das ist jedoch nicht der Zweck dieser Seite, deswegen halte ich mich kurz!  Jedes Mehl hat eine Typenzahl, an dieser kannst du den Mineralstoffgehalt ablesen, je höher die Typenzahl, desto höher der Mineralstoffgehalt.

Daneben gibt es verschiedene Getreidearten

  • Weizenmehl: Das wohl beliebteste beim Kuchenbacken ist das Weizenmehl. Weizenmehl funktioniert nicht nur für Kuchen grandios, sondern auch beim Brotbacken, da es sehr glutenhaltig ist. Ein hoher Glutengehalt macht das Brot luftiger und voluminöser. Je geringer die Typenzahl, desto heller das Mehl und somit auch das Brot. Wenn du ein helles Brot machen willst, eignet sich 550er Mehl am besten, da es eine gute Klebeeigenschaft hat. Du musst allerdings die helleren Weizenmehle sehr gut durchkneten, da sich beim Weizenmehl durch intensives Kneten die Klebereiweiße Glutenin und Gliadin vernetzen und der Teig straffer und elastischer wird.
  • Dinkelmehl: Als nächstes auf der Beliebtheitsskala kommt Dinkelmehl. Dinkelmehl hat viel mehr Protein als Weizenmehl – im Durchschnitt 14,6g Protein pro 100g. Weizenmehl liegt bei ca. 10g Protein pro 100g. Das Gluten im Dinkelmehl ist empfindlicher und somit schnell überknetet. Den Teig zu überkneten führt zum kollabieren des Teiggerüstest, dein Brot kann Gas nicht halten und geht nicht richtig auf
  • Roggenmehl: Das letzte Getreide ist der Roggen. Roggenmehl enthält ungefähr gleich viel Protein wie Weizenmehl. Zusätzlich hat das Roggenmehl viele Enzyme, die für den Abbau der Stärke sorgen. Durch diesen Abbau entsteht nur ein schwaches Glutennetz. Um diesem Effekt entgegenzuwirken verwendet man normalerweise Sauerteig. Darüber reden wir aber später noch.

Triebmittel

Deren Job ist es, Gasbläschen zu produzieren, wodurch Luftblasen im Teig entstehen. Wie auch beim Mehl gibt es bei Triebmitteln verschiedene Arten.

  • Hefe: Die wohl beliebteste beim Brotbacken ist Hefe. Hefe sind speziell gezüchtete Pilze, deren Job es ist, den Zucker zu Kohlendioxid umzuwandeln, wodurch der Teig aufgeht. Das hört sich jetzt alles erstmal ganz easy an – wenn du weißt worauf du achten musst, ist es das auch. Also los geht’s:
    • Hefe ist sehr temperaturempfindlich. Es ist wichtig, dass du sie vor der Verwendung in maximal 38 Grad warmem Wasser auflöst.
    • Auch Trockenhefe eignet sich für das Brot backen. Sie ist besonders empfehlenswert für Anfänger:innen, da man nicht auf die Temperatur der anderen Zutaten achten muss und sie einfach untermischen kann.
  • Sauerteig: Jetzt kommen wir zum Sauerteig, viele trauen sich erstmal nicht an den Sauerteig heran, dabei ist er gar nicht mal so kompliziert wie sein Ruf. Sauerteig sorgt dafür, dass das Brot nicht nur vielschichtige Aromen hat, sondern auch noch länger hält. Der Sauerteig setzt sich aus vielen Mikroorganismen zusammen, welche in konstanter Gärung gehalten werden müssen. Daher füttert man den Sauerteig regelmäßig mit Wasser und Mehl. Sauerteig kannst du herstellen indem du gleiche Mengen von Mehl und Wasser in ein sauberes Gefäß füllst, verrührst und an einen warmen Ort stellst. Du musst den Teig dann für 4-5 Tage füttern und Tada – Sauerteig. Wenn dir das zu lange geht, kannst du Sauerteig auch einfach im Supermarkt kaufen.
  • Backpulver: Das Backpulver, kennst du  wahrscheinlich schon vom Backen. Backpulver ist leicht zu verwenden und nicht ganz so launisch wie die anderen zwei Optionen, hat aber leider keinen typischen Brotgeschmack. Der typische Brotgeschmack kommt von den natürlichen Inhaltsstoffen der Hefe, von Backpulver bekommt man diesen leider nicht. Herausschmecken wirst du das Backpulver jedoch auch nur, wenn du wesentlich zu viel davon verwendest.

Wasser

Der Kontakt mit Wasser löst die ganzen chemischen Reaktionen aus, die beim Brot backen benötigt werden.

Salz

Das Salz verstärkt nicht nur den Geschmack, sondern hilft auch dabei, den Teig elastischer und formstabiler zu machen.


Die Backphasen

  • Mischphase: Als erstes vermischen wir die Hefe mit warmem Wasser.  Dann mischen wir alle Zutaten zusammen, das Wasser sorgt dafür, dass die Stärke und das Eiweiß im Mehl aufquellen und sich ein Klebenetz sowie Gluten entstehen.
  • Knetphase: Das Ziel ist, durch Bewegung und Reibung die Stärkung des Klebenetzes zu erreichen. Wenn der Teig fertig geknetet ist, bekommt er eine glatte Oberfläche, klebt nicht mehr an den Fingern und löst sich vom Schüsselrand. Auf diese Zeichen solltest du wirklich achten, sonst wird der Teig nämlich überknetet und das Klebenetz wird zu stark beansprucht und reißt.
  • Teigruhe:
    • Stockgare: Das Klebenetz entspannt sich, dadurch kann der Teig leichter verarbeitet werden. Daher wird der Teig auch in dieser Phase geformt.
    • Stückgare: Der geformte Teig geht nochmal auf. In dieser Phase wird der Teig gelockert. Der Teig wird hier nochmal gedehnt, das macht den Teig engmaschiger und straffer. Deinem Brot wird die optimale Form und Stabilität verliehen.
  • Backofen vorbereiten: Brot wird immer bei Ober-/Unterhitze gebacken. Stelle jetzt schon eine Ofenfeste-Form in den Backofen (einfach auf den Backofenboden). Diese brauchst du später, um Wasserdampf im Backofen zu erzeugen. Die benötigte Wassermenge hängt vom jeweiligen Ofen ab. Ich nehme einfach immer ca. 1 Tasse voll.
  • Anbacken und Ofentrieb: Kurz nachdem du das Brot in den Ofen geschoben hast, kippst du das vorbereitete Wasser in die Ofenfeste Form. Mit Hilfe des Wasserdampfs kann sich das Brot leichter ausdehnen. Dies ist wichtig, da die Hefe hier auf Hochtouren läuft und das CO2 sich ausdehnt. Zudem hilft der Wasserdampf, die Backhitze besser auf die Teigoberfläche zu leiten.
  • Krumenbildung: Eiweiße geben ihr Wasser ab und gerinnen. Das frei gewordene Wasser wird von verbleibenden Stärkekörnern geschnappt, diese quellen dann bis zur 10-fachen Größe auf.
  • Krustenbildung: Das Wasser aus den äußersten Teigschichten verdampft und es entsteht eine Kruste.
  • Klopfprobe: Wenn das Brot fertig sein sollte, nimmst du es aus dem Ofen und klopfst auf die Unterseite, wenn sich diese hohl anhört, ist dein Brot fertig. Jetzt musst du das Brot nur noch abkühlen lassen und dann kannst du dein selbst gemachtes Brot genießen.

Aufbewahrung

  • Bei Zimmertemperatur hält sich das Brot am besten. Ideal ist es, wenn du das Brot in einem atmungsaktiven Brotkasten aus Ton aufbewahrst. Wenn du keinen besitzt, kannst du es ebenso in einer Papiertüte aufbewahren.
  • Brot mit hohem Weizenanteil bleibt nur kurze Zeit frisch und wird nach wenigen Tagen trocken.
  • Roggen-, Vollkorn- und Sauerteigbrote können Feuchtigkeit besser speichern als Weizenbrot und bleiben bis zu 9 Tagen frisch.
  • Selbstgebackenes Brot lässt sich auch sehr gut einfrieren. Das Brot sollte möglichst luftdicht verpackt sein.

Die häufigsten Fehler

Weizenmehl

  • Nicht lang genug geknetet: Um herauszufinden, ob dein Teig lange genug geknetet wurde, hilft der Fenster Test. Dabei ziehst du ein Stück des Teiges mit feuchten Händen langsam auseinander bis du fast durchschauen kannst. Wenn der Teig dabei reißt, muss er weiter geknetet werden.
  • Zu lange geknetet: Das Glutennetz geht kaputt. Dass dein Teig zu lange geknetet wurde merkst du daran, dass er zunehmend glänzender, feuchter und klebriger wird.
  • Zu lange stehen gelassen: Wenn die Hefe schon beim Ziehen voll arbeitet, hat sie keine Power mehr für ihren Job im Ofen. Der Teig kollabiert beim Backen.
  • Zu wenig gedehnt: Das Dehnen beim Formen macht das Glutennetz engmaschiger und strafft den Teig nochmal.
  • Ofen ist nicht heiß genug: Der Teig braucht sozusagen einen „Hitzeschlag“, um zum Aufgehen animiert zu werden. Das erzeugst du, indem du den Ofen vorheizt.

Roggenmehl

  • Teig war zu feucht: Der Teig fällt oft zusammen, du kannst hier einfach etwas mehr Mehl dazu geben um das zu vermeiden.
  • Nicht fertig gebacken: Hier hilft ein Thermometer, da das Brot oft in Kastenformen gebacken wird und man es so schlechter im Auge behalten kann.

Zuckerersatz zum Backen

Zucker findest du in vielen Formen, der dir viel Energie liefert. Er zählt zu den Kohlehydraten, die in Bananen, Reis und vielen anderen Lebensmitteln enthalten ist. Seit mehr als 100 Jahren süßen wir unsere Lebensmittel damit. Der Trend geht immer mehr dahin, den Industriezucker durch natürliche oder chemisch hergestellte Zutaten auszutauschen. Welche es gibt, warum das für dich Vorteile hat und worauf es beim Backen mit Zuckerersatzstoffen ankommt, erfährst du im Weiteren.

Warum ist Zuckerersatz zum Backen so beliebt?

Raffinierter Zucker hat viele Namen und versteckt sich in mehr als 70 Formen.

  • Melasse,
  • Rohrzucker
  • oder Gerstenmalz

sind nur einige davon, die du auf den Zutatenlisten im Supermarkt findest. Neben Zucker und Fructose-Glucose-Sirup sind unzählige sogenannte versteckte Zuckerarten in Brot, Brötchen und süßen Gebäcken zu finden.

Das Problem an diesen Zutaten ist, dass du jedes Jahr durchschnittlich 36 Kilogramm Zucker (Stand 2022) in diversen Formen zu dir nimmst. Täglich sollten es laut Weltgesundheitsorganisation nicht mehr als 50 Gramm, besser noch 25 Gramm sein. Das senkt das Risiko

  • an Karies,
  • Übergewicht,
  • Depressionen
  • usw.

zu erkranken. Wenn du weniger oder gar keinen industriell hergestellten Zucker mehr zu dir nimmst,

  • sinkt das Risiko einer nichtalkoholischen Fettleber,
  • verbessert sich dein Hautbild und deine Stimmung,
  • kannst du ggf. Abnehmen ohne zu fasten
  • und du hast gesunde Zähne.

Um die aufgezählten Erkrankungen und negativen Begleiterscheinungen zu vermeiden, ist veganes Backen mit Zuckerersatz eine gute Lösung.

Diese Zutaten sind zum zuckerfreien Backen geeignet

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um den raffinierten Zucker zu ersetzen. Oftmals tauscht du den weißen Kristallzucker in gleichen Mengen aus.

Natürlicher Zucker in Obst und Gemüse

Die natürlichste Art zu süßen ist mit frischem Gemüse und Obst:

  • Karotten,
  • Süßkartoffeln
  • oder Kürbis

geben von Natur aus einen süßen Geschmack ab. Wer sich zuckerfrei ernährt, der empfindet Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und dergleichen als süß, sobald diese angebraten werden.

Obst nimmst du gerne für süßes Gebäck: Vor allem Bananen sind ideal, da sie dir beim veganen Backen die Eier ersetzen.

Datteln und anderes Trockenobst

Datteln sind in der Regel getrocknet und enthalten viele Kohlehydrate, aber auch wichtige Mineralstoffe und eine hohe Süßkraft. Der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an wie beim Haushaltszucker. Datteln machen dich schön satt und sind in Rezepten in zerkleinerter Form perfekt zum Süßen. Das gilt auch für anderes Trockenobst, das allerdings nicht mit Fructose-Glucose-Sirup oder Ähnlichem haltbar gemacht sein sollte!

Reissirup

Reissirup ist ein eingekochtes Gemisch, das aus Wasser und Reisstärke besteht. Daher ist es für Menschen mit einer Fructoseunverträglichkeit geeignet. Der flüssige Sirup erinnert an Agavendicksaft und hat eine geringe Süßkraft, die leicht nach Karamell schmeckt.

Agavendicksaft

Agavendicksaft ist der eingekochte Saft der Agaven, die in Mexiko angebaut werden. Die vielseitig genutzte vegane Alternative zum Honig enthält mehr Fructose als der übliche Haushaltszucker. Seinem Ruf, gesünder als Zucker zu sein, kann er jedoch nicht gerecht werden. Zudem nimmt der Agavendicksaft einen weiten Weg auf sich und gilt daher eher als umweltschädlich.

Ahornsirup

Der Ahornsirup stammt meist von kanadischen Ahornbäumen ab, die in den Wintermonaten gezapft werden. Der geschleuderte Saft wird zu Sirup eingekocht, der dunkler als Honig ist und der nach Karamell schmeckt. Die geringen Mineralstoff-Mengen lassen den Ahornsirup etwas besser dastehen als den Haushaltszucker.

Stevia

Stevia ist eine Pflanze aus Südamerika, die einen unverkennbaren Süßungsgeschmack hat. Da dieser ungewohnt für uns ist, wird oftmals Zucker untergemischt. Ansonsten ist Stevia sehr zahnfreundlich, gut zum Backen geeignet und blutdrucksenkend. Stevia enthält keine Kalorien: Allerdings wirkt es auf manch einen abführend und es hat einen kühlen Beigeschmack.

Süßstoff

Süßstoffe sind chemisch hergestellte Produkte, die auch als Diabetikersüße bezeichnet werden. Sie sind für Diabetiker ideal, da sie kaum Kalorien enthalten oder den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Sie stehen jedoch im Verdacht, die Darmflora anzugreifen und bei regelmäßigem Verzehr Darmkrebs zu fördern.

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen und enthält ein paar Mineralien. Der Rest ist eingekochtes Wasser und Saccharose. Der Vorteil gegenüber Haushaltszucker ist, dass er einen niedrigen glykämischen Index hat und ähnlich wie Zucker zum Backen geeignet ist.

Xylit und Erytrit

Xylit wird auch Birkenzucker genannten, da er in Birken vorkommt. Allerdings muss er nicht aus den Bäumen stammen, sondern darf aus eingekochten Abfallprodukten gewonnen werden. Das gilt auch für Erytrit, das meistens aus den Resten der Maiskolben stammt. Beide Zuckeraustauschstoffe gehören den Zuckeralkoholen an. Sie sind auch für Kinder und Diabetiker geeignet, da es sich nicht um den bekannten Ethanol handelt. Die Stoffe können abführend wirken und verstoffwechseln sich über den Dünndarm. Die kristallinen Zuckerersatzstoffe sind weniger süß als Zucker, sodass du rund 20 Prozent mehr süßen musst.

Fazit

Raffinierter Zucker ist im wahrsten Sinne des Wortes raffiniert: Denn er verursacht Heißhungerattacken, die dich erneut zum Zuckerverzehr bewegen. Um das zu stoppen, sind Zuckerersatzstoffe zum Backen ideal. Sie lassen deinen Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen oder enthalten diverse Mineral- oder Ballaststoffe. Aber Achtung: Nicht alle der aufgeführten Zutaten sind für eine zuckerfreie Ernährung ratsam. Vor allem diejenigen, die auf -sirup oder -saft enden, können trotzdem viel Fructose und Glucose enthalten. In dem Fall sind natürliche Lebensmittel wie

  • Datteln,
  • Beeren
  • oder Süßkartoffeln

die beste Wahl. Sie liefern dir wichtige Bausteine mit, halten dich länger satt und sind zum veganen Backen perfekt geeignet. Wenn du ohne Zucker nicht auskommst, ist Kokosblütenzucker eine gute Option. Er hat einen niedrigen glykämischen Index und ist ähnlich wie Haushaltszucker zu verarbeiten.

Pizzateig vegan

Der perfekte vegane Pizzateig
Der perfekte vegane Pizzateig

Rezept für einen veganen Pizzateig

Veganer Pizzateig
Gericht: Main Course
Keyword: Veganer Pizzateig
Portionen: 2 Pizzen
Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würzel Frischhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser Lauwarm
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
Anleitungen
  1. Gebe das Mehl in eine Rührschüssel und vermenge es mit dem Salz. Drücke in die Mitte des Mehls eine Mulde.

  2. Brösle die Hefe in das Wasser, gebe den Zucker dazu und rühre, bis sich beides darin aufgelöst hat.

  3. Schütte die Hefe-Zucker-Mischung in die Mehlmulde und lasse den Vorteig abgedeckt für 30 Minuten gehen. Du hast es eilig? Ok, dann darfst du auch kürzer, die Hefe sollte jedoch auf jeden Fall schon begonnen haben zu schäumen.

  4. Gebe das Olivenöl zum Vorteig dazu und knete alles mit dem restlichen Mehl zu einem glatten Teig.

  5. Lasse den Hefeteig für mindestens eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort ruhen. Gerne auch länger wenn du die Zeit hast. Solltest du den veganen Hefeteig über Nacht gehen lassen stelle ihn dazu in den Kühlschrank.

  6. Forme aus dem Teig 2 gleichgroße Kugeln und rolle diese auf einem leicht bemehlten Backpapier aus.

  7. Beleg den Pizzateig nach Belieben und Backe die Pizza bei 250°C Ober- / Unterhitze für ca. 15 Minuten. Beachte, dass die Backzeit abhängig von deinem Ofen und Belag variieren kann.

Knusprige Pizza wie in Italien – Tipps für die perfekte vegane Pizza!

Mmh, wer liebt sie nicht – eine krosse Pizza mit roten Tomaten, herzhaften Zwiebeln und frischer Rucola? Die italienische Spezialität ist einfach bestens geeignet für einen gemütlichen Abend am liebevoll gedeckten Tisch. Das A und O einer guten Pizza ist der Hefeteig für den Boden. Der kann problemlos in einer veganen Variante hergestellt werden und schmeckt richtig zubereitet einfach umwerfend. Um das Wunderwerk in seiner ganzen Genussvielfalt auf den Tisch zu zaubern, gibt es einige gute Tipps und Tricks, die hier zusammengestellt wurden.

Veganer Pizzateig: ran an die Schüssel!

Ein veganer Pizzateig braucht nur ein paar wenige Zutaten, die jeder zuhause hat:

  • Mehl,
  • Hefe,
  • Wasser
  • und Salz

Klingt nach zu wenig? Keine Sorge, die Zubereitung ist das Geheimnis!

Beim Mehl sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Weizenmehl Type 405 oder Type 505 handelt. Das entspricht in etwa den Mehlsorten, die in Italien für die Zubereitung von Pizzateig genutzt werden. Das Weizenmehl Type 405 ist besonders gut geeignet, weil es sehr fein ist und einen milden Geschmack hat – das Pendant mit der Type 550 ist dagegen ein kleines bisschen herber. Wer ein besonderer Fan von Dinkelmehl ist oder dieses besser verträgt, kann es anstatt des Weizenmehls verwenden. Auch hier wird der Teig schön hell und fluffig, hat aber einen leicht herb-nussigen Geschmack.

Hefe sorgt dafür, dass der Pizzateig aufgeht

Bei der Herstellung des veganen Pizzateigs muss die Frischhefe in lauwarmes Wasser zerbröselt werden. So kann sie sich optimal auflösen und sorgt später für einen bombastisch aufgegangenen Hefeteig.

Das Wasser sollte aber tatsächlich handwarm sein, auf keinen Fall darf es eine zu hohe Temperatur besitzen. Optimalerweise ist das Wasser zwischen 32°C und 38°C warm – bei kalten Temperaturen wird die Hefe nicht aktiviert, wird es hingegen zu heiß, geht der Pizzateig später nicht auf. Also – lieber etwas kühler, als zu warm!

Kneten, kneten, kneten!

Die absolute Geheimzutat eines perfekten Pizzateigs ist das Kneten. Soll der Teig feinporig, locker und fluffig werden, muss er mindestens 10 Minuten kräftig mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine bearbeitet werden. Wer also ein bisschen Armtraining braucht, kann schon mal die Hemdsärmel hochrollen… Wird eine Küchenmaschine benutzt, ist dazu ein passender Knethaken nötig.

Ein optimaler Pizzateig löst sich vom Rand der Schüssel und hat eine elastisch-geschmeidige Konsistenz, wenn er „gehfertig“ ist. Wer für den Teig Dinkelmehl benutzt hat, kann die Knetzeit etwas verkürzen. Ist der Teig sehr klebrig und löst sich auch nach ausgiebigem Kneten nicht vom Rand, muss man einfach noch ein wenig Mehl dazu geben und kräftig weiter bearbeiten, bis der Teig weich und glatt ist.

Keine Eile beim perfekten veganen Pizzateig

Jetzt ist es Zeit für ein Päuschen – wenn der Pizzateig in die Ruhephase startet, gibt es ein paar Tipps, die man beachten sollte. Damit der elastische Teig nicht austrocknet, wird er einfach in eine große Schüssel gelegt und mit einem feuchten Küchentuch oder einem Deckel abgedeckt. Wichtig bei der Wahl des Ruheplatzes ist, dass es angenehm warm ist und der Teig nicht in der Zugluft steht. Die Schüssel sollte daher nicht unbedingt vor einem gekippten Fenster oder im Treppenhaus stehen. Die Gehzeit beträgt in etwa 2 Stunden, mindestens aber so lange, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Achte also auf folgende Punkte bei der Ruhephase:

  1. Temperatur: Es sollte warm, aber nicht zu warm sein. Bis zu 40°C darfs sein.
  2. Feuchtes Küchentuch: Lege den Teig in eine Schüssel und decke diese mit einem feuchten Küchentuch ab
  3. Warte, bis sich die Menge verdoppelt hat: das dauert in der Regel 2 Stunden

Geheimtipp: Wer Zeit zum Vorbereiten hat, kann den Pizzateig am Vorabend vorbereiten und in den Kühlschrank legen. Durch die Kälte geht der Teig langsamer auf und bekommt eine noch bessere Konsistenz.

Den veganen Pizzateig ausrollen, belegen & backen

Beim Ausrollen des veganen Pizzateigs sollten Arbeitsplatte und Teig leicht bemehlt werden – das erleichtert das Arbeiten ungemein. Die Dicke des Pizzabodens kann nun ganz nach Gusto festgelegt werden. Die einen lieben einen fluffig-saftigen Boden, die anderen fliegen auf ein knusprig-krosses Geschmackserlebnis. Ganz egal, wie man sich entscheidet – der Pizzateig darf generell nie so dünn ausgerollt werden, dass die Tischplatte durchscheint. Denn dann reißt der Boden, wenn er belegt wird.

Der ganz nach persönlichem Belieben belegte, vegane Pizzaboden sollte möglichst heiß gebacken werden, ideal sind 280 – 300°C. Wenn der heimische Ofen das nicht ganz hergibt, wird er einfach auf die maximale Ofenhitze gestellt und die Pizza während des Backens immer mal wieder kontrolliert. Besser für ein saftiges Ergebnis ist die Ober-/Unterhitze, da der Teig hierbei nicht so ausgetrocknet wird wie bei der Umluft-Funktion.

Wer dann endlich hungrig seine duftende Pizza aus dem Ofen holt, hat das ersehnte Ziel erreicht – Buon Apetito!

Hefeteig vegan

Der perfekte vegane Hefeteig

Wie wird veganer Hefeteig hergestellt?

Die Hefe

Veganer Hefeteig kann mit frischer Hefe oder Trockenhefe zubereitet werden.
Vom Geschmack her macht dies keinen Unterschied, welche Hefeart beim Backen verwendet wird. Jedoch bei der Zubereitung müssen einige Dinge beachtet werden:

  • Trockenhefe wird meist einfach in den Teig gerührt, hält sich länger und ist äquivalent zu einem halben Würfel Frischhefe
  • Frische Hefe muss vor der Verarbeitung in Wasser aufgeweicht werden, sollte schnell aufgebraucht werden und nicht nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum verwendet werden

Hefe mag die Wärme sehr, deshalb ist es bei beiden Hefearten wichtig, dass das Wasser lauwarm ist und die weiteren Backzutaten Zimmertemperatur besitzen.

Das Kneten

Veganer Hefeteig muss richtig geknetet werden. Dieser wird fluffig, wenn er lange genug geknetet wird, was etwa 10 Minuten dauert. Der Hefeteig muss sich am Schluss elastisch anfühlen und gut verformen lassen.
Zugleich muss bei der Arbeitsfläche ebenfalls auf die richtige Temperatur geachtet werden. Vor allem Flächen aus Glas oder Marmor können zu kalt für die Hefe sein. Optimal eignen sich Flächen aus Holz oder aus Kunststoff.

Warten und gehen lassen

Nach dem Kneten soll der Teig so lange aufgehen, bis er sich verdoppelt hat. Dazu muss der vegane Teig wenigstens für eine Stunde abgedeckt werden und ruhen. Der beste Ort sollte zugfrei und warm sein. Eine Wärme über 40 Grad Celsius darf nicht überschritten werden, und so eignet sich häufig die Nähe der Heizung für den Hefeteig. Damit dieser während des Gehens nicht austrocknen kann, sollte man ihn mit einem feuchten Küchentuch abdecken.

Geheimtipp: Hefeteig braucht generell Ruhe, damit er aufgehen kann. Der Hefeteig mag es warm. Am Besten gelingt dieser, wenn vorher der Ofen auf 40 Grad Celsius vorgeheizt, dann ausgestellt und der Teig darin aufgehen kann. Dazu sollte die Tür offengelassen werden.

Bei manchen Rezepten lässt man den Teig nach dem Formen noch ein zweites Mal gehen. Beispielsweise bei Hefezöpfen wird der Teig geflochten und anschließend kann dieser noch einmal für 10 bis 20 Minuten gehen, ehe dieser in den Ofen geschoben wird. Dies macht den Hefeteig sehr viel geschmeidiger.

Hefeteig kann nur mit Dinkel- oder Weizenmehl aufgehen. Das durch das Kneten werden die Gluten aufgequollen und dies hält die Gase der Hefe im Teig, durch die er luftiger und zugleich größer wird. Ohne Gluten kann ein veganer Hefeteig nicht aufgehen.

Alles Wichtige beim Geh-Prozess zusammengefasst:

  • Lass den Teig so lange gehen, bis er sich verdoppelt hat
  • Der Ort sollte zugfrei und warm sein
  • Lasse den Teig nicht bei über 40°C ruhen
  • Decke ihn mit einem feuchten Küchentuch ab, damit er nicht austrocknet
  • Verwende Dinkel- oder Weizenmehl für deinen Teig

Ausnahmefall: Pizzateig

Eine Ausnahme beim Gehen lassen ist jedoch der vegane Pizzateig. Dieser kann am besten im Kühlschrank aufgehen. Hier vermehrt sich die Hefe sehr viel langsamer und die Poren im Teig werden feiner, was den Teig sehr elastisch macht.
Egal ob kalt oder warm – jeder Hefeteig muss immer so lange aufgehen, bis die Menge sich verdoppelt hat, was stets eine Weile dauert. Wie lange der Teig aufgehen muss, kann nicht pauschal gesagt werden. Am besten sollte zwischendurch immer mal einen Blick auf den Hefeteig geworfen werden.

Kann man Hefeteig schon vorbereiten?

Der vegane Hefeteig kann auch einen Tag vor dem Backen zubereitet werden. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn Gäste schon zum Frühstück eingeladen werden. Der Teig kann dann gut nach dem Kneten in den Kühlschrank gelegt und mit einem Küchentuch abgedeckt werden. Auf diese Weise kann er über Nacht in Ruhe und bis zum nächsten Tag aufgehen. Vor dem weiteren Verarbeiten aber sollte der Teig noch bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten gehen und schon ist dieser bereit um belegt oder in Form gebracht zu werden.

Veganer Hefeteig kann auch eingefroren werden.
Dazu wird dieser zubereitet vor dem Gehen im Gefrierbeutel oder in Frischhaltefolie eingefroren. So kann der Hefeteig etwa 6 Monate frieren. Um den gefrorenen Hefeteig zu verarbeiten, sollte dieser Teig vorher im Kühlschrank in einer Schüssel aufgetaut werden. Im Anschluss wird der Hefeteig wie gewohnt gehengelassen und zum Gebäck weiterverarbeitet.

Ist Hefe eigentlich vegan?

Hefe ist für Veganer in jedem Fall gut geeignet. Dabei handelt sich um einzellige Mikroorganismen, welche den Pilzen zugezählt werden.
Es gibt generell keine spezielle nicht vegane oder vegane Hefe. Einige Hersteller haben jedoch zu Werbezwecken zum Beispiel vegane Hefe im Angebot. Hier ist aber auch nur zu 100 Prozent natürliche Hefe enthalten. Der Unterschied besteht gegebenenfalls bei der Herstellung der Hefe, ob dies konventionell oder natürlich erfolgt.

Bei der konventionellen Hefe werden meistens anorganischer Stickstoff, Phosphor und Melasse als Lösung eingesetzt. Zum Ausgleich des pH-Wertes werden Natronlauge und Schwefelsäure verwendet. Wenn sich die Hefe vermehrt, wird Schaum gebildet, welcher das Wachstum hemmt. Damit diese Bildung verhindert wird, werden künstliche Entschäumungsmittel verwendet, welche mit Wasser aus dem Endprodukt ausgewaschen werden müssen.

Grundrezept für einen veganen Hefeteig

Veganer Hefeteig (deftig)
Portionen: 1 Blech
Zutaten
  • 400 g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 1 EL Zucker
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
Anleitungen
  1. Das gesiebte Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.

  2. Die Hefe in das lauwarme Wasser bröseln und darin zusammen mit dem Zucker auflösen.

  3. Die Hefe-Zucker-Mischung in die Mehl-Mulde geben und für mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Am besten deckst du die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab.

  4. Das Olivenöl und Salz dazu geben und alles zu einem glatten Teig kneten.

  5. Den Teig erneut für mindestens 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Gerne länger wenn du die Zeit hast – ggf. auch über Nacht im Kühlschrank.

Crêpesteig vegan

Vegane Crepes mit Erdbeeren

Wie du locker und lässig die besten veganen Crêpes zauberst.

Crêpes sind zwar ähnlich wie Pfannkuchen oder Palatschinken, und doch sind sie nicht mit diesen zu vergleichen. Bei Crêpes handelt es sich um den französischen Klassiker – hauchdünn, fein und zergehen beinahe auf der Zunge.

Eine Hauptzutat dieser französischen Köstlichkeit ist in der regulären Küche das Ei. Doch, keine Angst, auch als Veganer musst du nun nicht mehr auf die Spezialität aus Frankreich verzichten. Die vegane Variante für Crêpes ist sogar um eine Spur einfacher, wenn du folgende Schritte beachtest.

How To: Veganer Crêpesteig

Die Milch

Neben Eiern ist die Hauptzutat in Crêpes die Milch. Diese lässt sich jedoch schnell ersetzen, nichts leichter als das. Du kannst eigentlich jede pflanzliche Milch oder jeden Nuss-Drink verwenden, den du zu Hause hast. Ein Tipp: Verwende am besten die Pflanzenmilch, die du gewöhnlich gerne magst.

Oder doch lieber etwas ausgefallener?
Wenn du den Crêpes eine besonders samtige und leicht exotische Note verleihen möchtest, kannst du auch Kokosmilch verwenden. Kokosmilch eignet sich besonders gut, wenn du die Crêpes zum Beispiel mit karamellisierten Ananas, Passionsfrucht-Marmelade oder auch mit Bananen füllen möchtest. Hier kannst du wirklich nach deinen individuellen Vorlieben gehen.

Das Mehl

Danach solltest du dich für ein Mehl entscheiden. Auch hier hast du die Wahl. Klassisch (und unser Favorit) ist natürlich ein 405-er Weizenmehl. Doch auch mit Dinkelmehl kannst du tolle Crêpes herstellen. Für Allergiker eignet sich auch eine Variante mit Kichererbsenmehl.

Achtung: Mehlklümpchen!

Die Pflanzenmilch und das Mehl werden nun mit dem Schneebesen glatt gerührt. Hier ist es sehr wichtig, dass keinerlei Klümpchen verbleiben. Der Teig sollte bereits nach dem ersten Schritt schön schaumig sein. Du kannst auch den Handmixer verwenden, falls dir die Muskeln für den Schneebesen fehlen oder hartnäckige Klümpchen übrig bleiben.

Was bringt die Bindung in vegane Crêpes?

Nun aber steht der wichtigste Schritt bevor. In herkömmlichen Crêpes sorgen die Eier für die Bindung und dafür, dass die hauchdünnen Teig-Köstlichkeiten nicht brechen oder auseinander fallen.

Auch vegane Crêpes müssen eine samtige Konsistenz haben. Die Textur muss außen leicht kross sein, während die Crêpes innen weich und schmelzend sein müssen. Doch wie bekommen wir das hin?

Unser Geheimnis: Der Clue hinter den perfekten veganen Crêpes steckt in der Mischung aus Backpulver, Stärke und feinem Kristallzucker. Das Backpulver sorgt sowohl für Halt, aber auch für Fluffigkeit und ist ein Triebmittel. Der Zucker ist nicht nur für den süßen Geschmack verantwortlich. Sobald dieser in der Pfanne schmilzt, ist er ebenfalls ein Bindemittel. Zusammen mit der Stärke werden deine Crêpes perfekt gelingen.

Du kannst außerdem noch einen Hauch Vanille in deinen Teig geben. Das ist reine Geschmackssache, verleiht den Crêpes jedoch eine zusätzliche, feine Note.

Nun müssen alle Zutaten ordentlich verrührt werden. Der Teig muss absolut glatt und geschmeidig sein. Es dürfen keine Klumpen zu sehen sein und die Konsistenz des Teiges sollte dickflüssig, nicht zu dick und nicht zu dünn sein.

Das Ausbacken in der Pfanne

Zum Backen verwendest du am Besten ein neutrales Pflanzenöl. Das Öl sollte bestenfalls keinen Eigengeschmack haben, es sei denn, du möchtest es so. Wenn du zum Beispiel Kokosmilch verwendest, kannst du auch passend dazu Kokosöl verwenden.

Ein weiterer wichtiger Tipp: Lass den Teig vor der Verwendung etwa 15 Minuten ruhen. So können sich die Zutaten gut miteinander verbinden. Vergiss dann aber nicht, den Teig noch einmal ordentlich durchzurühren, damit sich keine Zutaten absetzen können.

  • Hitze: Die Pfanne sollte gut heiß sein. Sobald der Teig jedoch in der Pfanne ist, drehst du die Hitze etwas zurück.
  • Öl: Sei jedoch mit dem Öl nicht zu verschwenderisch. Je nach Größe der Pfanne reicht ein Teelöffel Öl. Es sollte lediglich der Pfannenboden bedeckt sein. Überschüssiges Öl kannst du auch wieder aus der Pfanne kippen.
  • Farbe: Crêpes werden in der Regel nicht so dunkel gebraten, wie Palatschinken oder Pfannkuchen. Diese haben gerne Röstaromen, während Crêpes eher unbefleckt und hell sind.
  • Nicht gleich aufgeben: Wie bei herkömmlichen Crêpes ist es auch bei der veganen Variante so, dass der erste Crêpe nicht gelingt. Mach dir da keine Sorgen – das muss so sein. Der Erste gehört immer dem Koch.

Wie du für die typische Farbe in veganen Crêpes sorgst

Da das Eigelb normalerweise für die Farbe sorgt, können vegane Crêpes etwas blass wirken. Wenn du das nicht möchtest, kannst du mit einem kleinen Trick nachhelfen.

Rühre eine gute Messerspitze Kurkuma in deinen Teig ein. Gleichmäßig verteilst du das Pulver, wenn du es gleich im ersten Schritt mit dem Mehl verrührst. Es ist wichtig, dass der Kurkuma ordentlich und gleichmäßig unter den Teig gemischt wird, damit die Crêpes auch eine identische, gleichmäßige Färbung haben.

Rezept für Vegane Crêpes

Vegane Crêpes
Vorbereitungszeit
5 Min.
Zubereitungszeit
27 Min.
 
Gericht: Breakfast
Keyword: Vegane Crêpes, Veganer Crêpesteig
Zutaten
  • 200 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 1 TL Vanillearoma optional
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 400 ml pflanzliche Milch
  • etwas pflanzliches Öl
Anleitungen
  1. Vermenge Mehl, Zucker, Vanillearoma, Speisestärke und Backpulver in einer Rührschüssel.

  2. Gebe die pflanzliche Milch dazu und verrühre alles zu einem glatten Teig.

  3. Für ein optimales Ergebnis lasse den Teig 10 Minuten ruhen.

  4. Gebe etwas Öl in eine beschichtete Pfanne und erwärme dieses bei mittlerer Hitze

  5. Gebe eine Kelle vom vegane Crêpesteig in die Pfanne und schwenke diese, damit sich der Teig gleichmäßig und dünn in der Pfanne verteilt.

  6. Brate den Crêpesteig von beiden Seiten bei leichter bis mittlerer Hitze goldbraun an. Wende den Crêpes erst, sobald die Oberseite etwas fest geworden ist.

Quicheteig vegan

Vegane Quiche mit rote Beete
Vegane Quiche mit rote Beete

Veganer Quicheteig: Das musst du wissen

Vegan zu backen heißt nicht immer, dass du nur süße Teilchen oder Kuchen zubereitest. Es gibt eine Menge guter Rezepte, die herzhaft sind und die du in deinen Alltag einbaust. Ein echter Sattmacher ist eine vegane Quiche, die sich ganz leicht zubereiten lässt.
Das Gericht genießt du warm, lauwarm oder kalt und eignet sich daher für verschiedene Gelegenheiten wie etwa für ein Buffet, als Mittag- oder Abendessen.
Für die Zubereitung ist ein veganer Quicheteig nötig, der ohne tierische Produkte auskommt. Nicht immer gibt es einen Quicheteig ohne Milch, Butter oder Eier zu kaufen, sodass du den Teig einfach selber herstellst. Wie dir das gelingt und worauf du bei der Zubereitung achtest, zeigt dir der nachfolgende Artikel.

Was ist eine Quiche?

Eine Quiche ist ein beliebtes Gericht, das seinen Ursprung in Frankreich findet. Berühmt geworden ist vor allem die Quiche Lorraine, die aus der ländlich geprägten Region Lothringen stammt. Eine Quiche ist von Hause aus nicht vegan, was am Teig und an den Zutaten für die Füllung liegt. Dennoch lassen sich mit ein paar Tricks eine leckere vegane Quiche zubereiten, die allen gut schmeckt!

Rezept für veganen Quicheteig

Veganer Quicheteig
Gericht: Main Course
Keyword: veganer Quicheteig
Zutaten
  • 150 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 60 g Margarin
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL (geschrotete) Leinensamen und 3 EL Wasser
Anleitungen
  1. Zuerst bereiten wir unser Bindemittel vor: Das Leinsamen-Ei. Mische Hierzu 1 EL (geschrotete) Leinsamen mit 3 EL Wassern und lasse die Mischung für 5 Minuten ruhen.

  2. In der Zwischenzeit: Vermenge Mehl, gemahlene Mandeln und Salz in einer Rührschüssel.

  3. Gebe dir Margarine und das Leinsamen-Ei hinzu und knete alles zu einem glatten Teig. Wenn dein Teig zu trocken ist gebe etwas Wasser oder pflanzliche Milchalternative hinzu.

  4. Forme deinen Quicheteig zu einer Kugel und lasse sie für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. In der Zwischenzeit kannst du optimal deine Füllung vorbereiten.

  5. Die Backzeit der Quiche beläuft sich, je nach Füllung, auf ca. 30 Minuten bei 220°C

Wofür eignet sich ein veganer Quicheteig?

Ein Quicheteig ist verständlicherweise für eine Quiche ausgelegt: Er ähnelt einem Mürbeteig und ist nach dem Ausbacken schön knusprig. Der Quicheteig ist die Basis für eine leckere Quiche, die wiederum mit allem gefüllt werden kann, was das Herz begehrt.

  • Blattspinat,
  • Süßkartoffeln,
  • Rote Beete,
  • oder Tomaten

nimmst du gerne für eine vegane Füllung. Mit Nüssen, Pinienkernen oder Sesamsamen sowie verschiedenen Gewürzen kommt der Geschmack gut durch. Von außen ist eine Quiche also knusprig und von innen weich gefüllt. Dafür sorgt auch die Zugabe von veganer Sahne, veganem Schmand sowie Käse.
Den veganen Quicheteig verwendest du auch für herzhafte Plätzchen oder für Cracker.

Woraus besteht ein veganer Quicheteig

Ein veganer Quicheteig besteht aus maximal drei Zutaten:

  • Mehl,
  • vegane Butter (zum Beispiel aus Rapsöl)
  • und Salz.

Ein klassischer Quicheteig wird gerne einmal mit einem Ei versehen, das für eine lockere Struktur sorgt. Um diesen Effekt zu erhalten, fügst du dem Teig einen Schuss Apfelessig hinzu. Dieser hat die gleiche Fähigkeit und macht den Teig gut knetbar. Beim Backen geht der Teig leicht auf, was am Apfelessig und am Salzgehalt liegt. Ein Quicheteig kommt also ohne Hefe, Vorteig oder Backpulver aus und überzeugt mit seinem buttrigen Geschmack.

Auf diese Fehler sind zu achten

Wie bei einem klassichen Quicheteig auch kommt es auf die richtige Zubereitung an: Dafür solltest du auf das richtige Mehl zurückgreifen, um den perfekten Quicheteig zu erhalten. Wähle am besten ein hochwertiges Mehl wie etwa

  • Weizenmehl Type 405,
  • Dinkelmehl Type 630
  • oder eine Mischung der beiden Mehlsorten

in Bio-Qualität. Für eine Vollkorn-Variante solltest du darauf achten, dass der Quicheteig sehr trocken werden kann. Darum ist eine Mischung von Dinkel- oder Weizenvollkornmehl unbedingt im Vehältnis 1:3 mit einem der oben genannten Mehl-Typen nötig. Nur so bekommst du einen saftigen Quicheteig, der fest und nicht zu trocken ist.

Tipps bei der Herstellung des veganen Quicheteiges

Bei der Herstellung des veganen Teiges achte darauf, dass das Mehl gesiebt ist. So verhinderst du kleine Klümpchen und der Teig lässt sich gut ausrollen.
Auf das gesiebte Mehl gibst du die kalte vegane Butter in kleinen Stücken hinzu und verknetest alles mit etwas Salz und einem Schuss Apfelessig.
Schlage den nicht mehr klebenden Teig in Folie oder in ein Baumwolltuch ein und gönne dem Quicheteig eine Ruhezeit von rund 30 Minuten im Kühlschrank. So lässt er sich bestens weiterverarbeiten und ausrollen. Den in der Quicheform ausgelegten Teig stichst du mit einer Gabel ein und backst ihn blind für rund 10 Minuten vor: Erst danach kommt deine gewünschte Füllung hinzu.

Fazit

Ein veganer Quicheteig ist mit wenigen Handgriffen zubereitet und schmeckt schön buttrig und knusprig. Den Teig kannst du auch vorgebacken einfrieren, sodass du immer schnell einen leckeren Snack zauberst.

Strudelteig vegan

Veganer Apfelstrudel
Veganer Apfelstrudel

Wie bei Oma – Tipps für einen köstlichen veganen Strudel

Wer noch nie einen leckeren Strudel nach Geheimrezept in Großmutters Küche geschlemmt hat, der hat wirklich etwas verpasst! Es gibt wenig, das über einen knusprigen Strudel mit einer saftig-fruchtigen Füllung geht. Auch wenn Omas Rezept für immer geheim bleiben wird, gibt es inzwischen eine Fülle an Strudelrezepten – die vegane Variante ist ebenfalls kein Problem und schmeckt einfach wunderbar. Um einen Strudelteig zuzubereiten, ist es hilfreich, einige Tricks zu kennen. Mit den folgenden Tipps lassen sich viele Fehler vermeiden und es steht dem perfekten veganen Strudel mit einer duftenden Füllung nichts mehr im Weg. Viel Erfolg beim Backen und Experimentieren!

Der perfekte vegane Strudelteig: kneten & schlagen

Für einen leckeren Strudelteig braucht es bekanntlich nicht viele Zutaten. Die wenigen, die benötigt werden, hat man eigentlich immer in der Speisekammer. Das besondere ist die Teigzubereitung – nachdem die Zutaten zu einer homogenen Masse verknetet wurden, muss der Teig geschlagen werden. Geschlagen?! Ja genau, und zwar immer schön auf die Tischplatte. Dieser Arbeitsschritt ist wichtig, um den Teig weich und sehr elastisch zu machen.

Er wird so lange auf die Arbeitsfläche geklopft, kurz durchgeknetet, wieder auf die Fläche geschlagen usw., bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat. Das Ziel ist ein sehr dehnbarer Teig, der sich ganz dünn ausziehen lässt ohne zu reißen. Es wird gemunkelt, man müsse durch den ausgedehnten Teig Zeitung lesen können. Dadurch bekommt der Strudel später beim Backen die herrlich knusprig-dünnen Schichten. Wird die gewünschte Konsistenz trotz langer Teigbearbeitung nicht erreicht, sollte noch etwas Öl zum Teig gegeben werden, da er zu trocken sein könnte.

Geheimtipp für mehr Elastizität: Der heiße Kochtopf

Um die Elastizität noch mehr zu erhöhen, gibt es zudem einen praktischen Trick. Dazu lässt man Wasser in einem Topf aufkochen, dieses kann jedoch einfach in ein anderes Gefäß gegossen werden, da es nicht gebraucht wird. Das eigentliche Hilfsmittel ist der feuchte und sehr warme Topf. Dieser wird über den Teigkloß gestülpt. Unter dem warmen Topf darf der Teig nun etwa 30 – 60 min ruhen und gewinnt dadurch nochmal deutlich an Elastizität.

Eine häufige Variante des Strudels ist der klassische Apfelstrudel. Wer diesen zubereiten möchte, wählt am besten säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Das gibt dem Strudel ein besonders fruchtiges Aroma.

Hauchdünn schmeckts am Besten!

Wenn der Strudelteig hauchdünn gezogen werden muss, geht es ans Eingemachte. Der Teig wird auf einer leicht bemehlten Fläche so dünn wie möglich ausgerollt. Dabei ist es ratsam, ihn immer mal wieder zu wenden, damit er auf keinen Fall auf der Arbeitsfläche kleben bleibt.

Wenn der Teig schön dünn ausgerollt ist, muss er gezogen werden. Dafür legt man ihn auf ein großes Küchentuch oder ein spezielles Strudeltuch. Es ist sehr zu empfehlen, Ringe und Schmuck an den Händen für den folgenden Arbeitsschritt abzulegen, da der Teig dadurch reißen könnte. Die Hände werden mit den Handrücken nach oben unter den Strudelteig geschoben und ziehen und dehnen den Teig Stück für Stück nach außen, bis ein hauchdünnes Rechteck aus Teig entsteht. Ist an den Rändern zu viel Teig übrig, ist es kein Problem, diesen einfach abzuschneiden.

Liegt der hauchdünne Strudelteig dann fertig auf dem Tuch, ist das schon die halbe Miete!

Von süß bis herzhaft – veganer Strudel gefüllt, wie du es willst.

Um den Strudelteig für die Füllung vorzubereiten, wird er dünn mit Öl eingepinselt und dann mit Semmelbröseln bestreut. Das verhindert ein Durchweichen des Strudels bei einer sehr saftigen Füllung. Egal ob süß, fruchtig oder herzhaft – der Strudelteig darf nun mit der Füllung bestrichen werden. Dabei sollte ein Rand von 4 – 5 cm freigelassen werden, der anschließend auf die Füllung geklappt wird. Mithilfe des Tuchs wird der gefüllte Strudel vorsichtig aufgerollt – die „Naht“ sollte abschließend auf der Unterseite liegen.

Das Kunstwerk kommt in den Ofen bei Ober-/Unterhitze, damit der Teig nicht zu sehr austrocknet.

Tipp von Oma: Während des Backvorgangs den Strudel immer wieder mit reichlich Milch bestreichen. Das hält ihn zusätzlich saftig. Steht die goldbraune Pracht auf dem Tisch, fehlt nur noch der Puderzucker, eine große Kanne Vanillesauce und ein cremiger Cappuchino. Guten Appetit!

Rezept für einen veganen Strudelteig

Veganer Strudelteig
Vorbereitungszeit
5 Min.
Zubereitungszeit
20 Min.
Backzeit
6 Stdn. 40 Min.
 
Gericht: Dessert
Keyword: veganer Strudelteig
Portionen: 1 Strudelteig
Zutaten
  • 200 g Mehl
  • 5 EL Wasser lauwarm
  • 4 EL pflanzliches Öl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Semmelbrösel
Anleitungen
  1. Vermenge das Mehl, lauwarme Wasser, Salz und das pflanzliche Öl und knete es zu einem geschmeidigen Teig. Wichtig ist hier auch den Teig zu schlagen. Genaueres dazu kannst du oben in den Rezept-Tipps lesen.

  2. Der Teig muss sehr geschmeidig werden und sich millimeterdünn ausrollen lassen. Wenn das noch nicht der Fall ist gebe etwas mehr Öl dazu.

  3. Rolle den fertigen Strudelteig auf einem Backpapier aus. Das Backpapier erleichtert dir das spätere Rollen des Teiges.

  4. Bestreiche den ausgerollten veganen Strudelteig mit etwas Öl und gebe darauf eine dünne Schicht Semmelbrösel.

  5. Fertig ist dein Strudelteig! Du kannst ihn jetzt nach Belieben befüllen.

  6. In der Regel wird ein Strudel bei 200 Grad für ca. 40 Minuten gebacken. Die tatsächliche Backzeit ist abhängig von deiner Füllung.

Pfannkuchenteig vegan

Süße vegane Pfannkuchen
Süße vegane Pfannkuchen

Rezept für vegane Pfannkuchen

Veganer Pfannkuchen
Gericht: Breakfast
Keyword: veganer Pfannkuchenteig
Portionen: 12 vegane Pfannkuchen
Zutaten
  • 350 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 400 ml pflanzliche Milch
  • 225 ml Mineralwasser mit viel Kohlensäure
  • 1 Prise Salz
Anleitungen
  1. Vermenge Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Rührschüssel.

  2. Gebe die pflanzliche Milch hinzu und verrühre alles zu einem glatten Teig.

  3. Gebe das Mineralwasser hinzu und verrühre es kurz mit dem restlichen Teig. Es ist wichtig, dass du hier wirklich nur kurz rührst, damit der Teig schön fluffig wird.

  4. Gebe etwas Öl in eine beschichtete Pfanne, erhitze dieses bei mittlerer Hitze und gebe dann eine Kelle des veganen Pfannkuchenteiges darauf. Verteile den Teig gleichmäßig in der Pfanne.

  5. Brate den Pfannkuchen von beiden Seiten für ca. 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze an. Je nach dem wie viel Teig du verwendest kann es auch einen Moment länger dauern.

  6. Die fertigen Pfannkuchen kannst du problemlos im Ofen bei ca. 80°C warmhalten.

Ein Traum für ganz Süße – wie vegane Pfannkuchen gelingen

Pfannkuchen, Eierkuchen, Palatschinken – bei der Bezeichnung ist man sich je nach der Region nicht so ganz einig. Beim Geschmack allerdings schon! Frisch ausgebackene Pfannkuchen mit Kompott, Zimt und Zucker oder einem cremigen Nuss-Nougat-Aufstrich sind einfach umwerfend lecker. In Kombination mit einer herzhaften Füllung kann mit Pfannkuchen ein deftiges Mittagessen oder ein leckeres Abendbrot gezaubert werden. Doch für einen guten Pfannkuchenteig braucht es nicht zwingend Eier, Milch und Butter. Es gibt zahlreiche Rezepte für vegane Teigvarianten, die mit ein paar wenigen Kniffen in der Zubereitung zu köstlichen Pfannkuchen werden.

In wenigen Schritten zum perfekten veganen Pfannkuchenteig

Der Teig ist meistens total einfach und muss nur im Handumdrehen mit einem Mixgerät oder Schneebesen zu einer cremigen, dickflüssigen Masse verrührt werden.

Am besten gelingt der Teig in folgenden Schritten:

  1. Verquirle zuerst der Pflanzendrink mit dem Mehl
  2. Gebe dann nach und nach die restlichen Zutaten dazu
  3. Zum Schluss dann noch einen Schuss Mineralwasser
  4. Geheimtipp: halbe Stunde im Kühlschrank abdecken & ruhen lassen
  5. Goldbraun anbraten

Beim Mineralwasser lohnt es sich, zu richtig spritzigem Sprudelwasser zu greifen. Der Teig wird dadurch schön locker und fluffig.

Einem veganen Pfannkuchenteig sollte man eine kleine Pause gönnen. Etwa eine halbe Stunde kann der Teig gut abgedeckt im Kühlschrank ruhen, um ganz ungestört zu quellen. Das kann man übrigens auch machen, wenn der Teig mit Backpulver zubereitet wurde. Durch die Quellzeit wird der vegane Teig herrlich cremig und geschmeidig. Nach der Ruhezeit solltest du den Teig nochmal kurz durchrühren.

Goldbraun gebraten und ab auf den Teller

So langsam fängt der Magen an zu knurren – her mit der Pfanne! Wer jetzt versucht ist, die Herdplatte auf volle Leistung zu drehen, sollte lieber etwas zurück schalten. Außen schwarz und innen halbroh ist nicht das, was man möchte. Bei mittlerer Hitze und unter Wenden werden die Pfannkuchen schön goldbraun und sind gut durchgebacken. Ganz praktisch ist hierfür eine antihaftbeschichtete Pfanne, da auf zusätzliches Fett verzichtet werden kann. Ansonsten präferieren wir neutrales Pflanzenöl, Margarine oder, wer’s fancy mag: Kokosöl.

Zudem ist es wichtig, den Pfannkuchen von einer Seite so lange ausbacken zu lassen, bis er sich von selber löst – versucht man früher zu wenden, wird der Teig leider etwas zerpflückt aussehen. Zum Drehen des Pfannkuchens ist übrigens nicht zwingend ein filmreifes Wurfmanöver nötig! Wer auf der sicheren Seite sein möchte, deckt die Pfanne mit einem flachen Deckel oder großen Teller ab und wendet die Pfanne mit einem Schwung.

Nun liegt die gebratene Seite oben und auch die zweite Pfannkuchenseite kann unbeschadet in die Pfanne geschoben werden. Wichtig ist, dass der Teig gut durchgebacken ist, dabei aber nicht austrocknet. Ein weiterer praktischer Tipp: Im leicht vorgeheizten Ofen bei ca. 60 °C können die fertigen veganen Eierkuchen abgedeckt warmgehalten werden.

Der Bratprozess zusammengefasst:

  • Neutrales Öl zum Ausbacken
  • Mittlere Hitze statt volle Power
  • Mit dem Wenden warten, bis der Pfannkuchen sich selbst löst
  • Fertige Pfannkuchen im vorgeheizten Ofen (60°C) warmhalten

Das perfekte Topping für deinen veganen Pfannkuchen

Hier noch ein paar Ideen, um den veganen Pfannkuchenteig etwas aufzupeppen: Wer einen süßen Zahn hat, kann es mal mit etwas abgeriebener Zitronenschale, Vanillemark oder Zimt probieren. Das gibt den Pfannkuchen ein herrliches Aroma und verbreitet beim Ausbacken einen verführerischen Duft in der Küche. Wer es deftig mag, der hat die Option, frische Kräuter, Chiliflocken, Curry oder Kümmel zum Teig zu geben. Mit einer zusätzlichen leckeren Füllung sind diese veganen Pfannkuchen ein echter Schmaus. Es lohnt sich, ein wenig zu experimentieren!

Biskuitteig vegan

Vegane Biskuitrolle mit Schokolade

Veganer Biskuit – so locker und leicht wie die Wolken am Himmel

Was macht einen Biskuitteig aus?

Ein Biskuit ist ein lockerer und luftiger Teig, der für feine Kuchen und Gebäck genommen wird. Im Originalrezept mit viel Ei, Zucker und wenig Mehl besteht hier die Herausforderung, die Fluffigkeit des Teiges auch ohne tierische Produkte hinzubekommen.

Wo ist der Unterschied beim veganen Biskuitteig?

Die Herausforderung liegt ganz klar dabei den Eischnee, der den Teig so locker und fluffig macht, durch etwas zu ersetzen, das ähnlich wirkt. Normalerweise können Eier gut durch Bananen, geschroteten Leinsamen – Flex Egg – oder einem Mix aus verschiedenen Stärkesorten ersetzt werden.

Für den Biskuitteig empfehlen wir jedoch zwei andere Methoden:

  1. Eine Mischung aus Mineralwasser und Pflanzenöl
  2. Aquafaba

Unser Favorit ist definitiv die Mischung aus Mineralwasser und Pflanzenöl. Diese sorgt dafür, dass der Teig eine feine und weiche Konsistenz erhält. Die zweite Variante für einen veganen Biskuit ist die Verwendung von sogenanntem Aquafaba, dem Einweichwasser von Kichererbsen oder Bohnen.
Dies wird mit etwas Apfelessig gemischt und dann mit einem Handrührgerät aufgeschlagen. Nach und nach kann der Zucker hinzugegeben werden und heraus kommt eine Masse, die Eischnee aus Hühnereiern fast gleicht.
Hier ist zu beachten, dass das Aquafaba lange genug aufgeschlagen wird, denn sonst kann es beim Backen zusammenfallen. Mindestens 8 – 10 Minuten Rührzeit sind hier anzusetzen.
Dann wird er mit den restlichen Zutaten untergehoben, wobei generell der Grundsatz gilt, den Teig nicht zu viel zu rühren, damit die Fluffigkeit erhalten bleiben kann.

Aus Aquafaba können auch Makronen, Baiser und Mousse au Chocolat entstehen. Beim Apfelessig sollte auf naturtrüben Essig gesetzt werden, da die Klaren oft mit Gelatine geklärt werden und daher streng genommen nicht vegan sind.

Was ist zu beachten, damit der vegane Biskuitteig auch wirklich gelingt?

Damit dein Biskuitteig auch wirklich gelingt, haben wir dir eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten zusammengefasst:

  • Mehl sieben: Um dem Teig seine Lockerheit zu geben, ist es wichtig, das Mehl zu sieben. Dadurch erhält es eine feinere Struktur und es müssen beim späteren Rühren keine Klümpchen entfernt werden.
  • Nur kurz rühren: Generell sollte Biskuitteig nicht zu lange gerührt werden, da sonst die Luft aus dem Mineralwasser bzw. dem veganen Eischnee verfällt und der Kuchen nicht mehr richtig aufgeht.
  • Teig schnell eingießen: Der Teig sollte direkt nach dem fertigstellen in die Backform gegossen werden und nicht noch lange herumstehen.
  • Backform nicht fetten: Außerdem sollte die Backform nicht eingefettet werden, denn der Biskuit braucht zum richtigen Backen einen gewissen Halt. Stattdessen lieber Backpapier verwenden oder die gefettete Backform mehlen.
  • Drucktest: Um zu erkennen, ob der Kuchen fertig ist, wird eine Stäbchenprobe am Rand gemacht und es macht Sinn, leicht auf das Gebäck zu drücken. Es ist fertig, wenn es auf Fingerdruck federnd nachgibt und schön goldbraun ist.
  • Backofentür nicht öffnen: Damit der Kuchen nach dem herausholen aus dem Ofen nicht zusammenfällt, sollte die Backofentür in den ersten 10 Minuten des Backvorgangs auf keinen Fall geöffnet werden.
  • 5 – 10 Minuten Kühlzeit: Nach 5-10 Minuten Abkühlzeit kann der Kuchen bereits aus der Form gelöst werden.

Mit diesem Teig können auch eigene Löffelbiskuit hergestellt werden, passende Formen dafür gibt es zu kaufen. Doch sollten diese nach dem Fetten auch wieder mit Mehl bestreut werden, denn sonst klebt der Teig in der Form.

Der fertige Kuchen kann nun mit Obst, veganer Sahne oder einer Creme aus Kokos oder Cashewkernen verfeinert und dekoriert werden. So macht backen auch ohne tierische Inhaltsstoffe Spaß und das Ergebnis spricht für sich.

Rezept für einen veganen Biskuitteig

Veganer Biskuitteig
Vorbereitungszeit
5 Min.
Zubereitungszeit
30 Min.
Backzeit
30 Min.
 
Gericht: Dessert
Keyword: veganer Biskuitteig
Portionen: 1 Portion
Zutaten
  • 225 g Mehl gesiebt
  • 150 g Zucker
  • 250 ml Mineralwasser mit viel Kohlesäure
  • 60 ml pflanzliches Öl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Bourbon Vanille optional
Anleitungen
  1. Heize deinen Ofen auch 180° C Umluft vor.

  2. Vermenge das Mehl, Zucker, Backpulver und optional die Bourbon Vanille in einer großen Schüssel.

  3. Gebe das Mineralwasser und Öl hinzu. Verrühre alles zu einem Teig. Es macht nichts wenn hier noch kleine Klümpchen im Teig sind, diese lösen sich beim Backen auf.

  4. Bedecke den Boden deiner Kuchenform mit Backpapier und fette die Seiten der Kuchenform.

    Alternativ kannst du den Teig auch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gießen.

  5. Backe den veganen Biskuitteig für 30 Minuten

  6. Teste nach 30 Minuten mit einem Holzstäbchen ob der Teig komplett durch ist. Wenn nicht verlängere die Backzeit um weitere 5 Minuten.