Apfelkuchen

Veganer Apfelkuchen mit Zimt-Streusel

Bester veganer Apfelkuchen auf der großen weiten Welt

Ja, du hast richtig gelesen. Dieser vegane Apfelkuchen mit Zimtstreusel ist eine echte Geheimwaffe: So wenige Zutaten, so viel Geschmack und ganz nebenbei perfekt um Äpfel, die etwas zu lange lagen, zu verwerten. So bekommt auch der mehligste Apfel noch ein zweites Leben eingehaucht. Aber auch ein Wurmloch oder braune Stellen am Apfel können dem Geschmack dieses Apfelstreusels nichts anhaben.

Veganer Apfelkuchen schmeckt natürlich unabhängig von der Jahreszeit. Sollte es aber gerade kurz vor Weihnachten sein hier noch ein Tipp, um den Kuchen etwas zu pimpen: Marzipan! Schneide einfach 50-100 Gramm Marzipan in kleine Stücke und vermische sie mit der Apfel-Masse. Der Kuchen bekommt so einen winterlichen Bratapfel-Geschmack.

Wenn du die Zeit und Muse hast, kannst du die Äpfel für den Kuchen schälen. Eher in Eile? Dann lass die Schale dran! Den Geschmack verändert das kaum, aber die Apfel-Masse fühlt sich im Mund nicht mehr ganz so weich an.

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Veganer Apfelkuchen: Rezept

5 von 8 Bewertungen
Veganer Apfelkuchen mit Zimt-Streusel
Veganer Apfelkuchen
Backzeit
40 Min.
Arbeitszeit
30 Min.
 
Keyword: Veganer Apfelkuchen
Portionen: 1 Kuchenform (26 cm)
Zutaten
Für den Teig
  • 100 Gramm Dinkelmehl
  • 100 Gramm Weizenmehl (du kannst auch nur 200 Gramm von einem der beiden Mehle verwenden)
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 Gramm Margarine
  • 50 Milliliter Wasser (optional)
Für die Apfel-Füllung
  • ca. 900 Gramm ungeschälte Äpfel
  • 5 EL Apfelmus
  • 1 TL Zimt
  • 50 Gramm gehackte Nüsse oder Rosinen
Für die Streusel
  • 200 Gramm Dinkelmehl
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 70 Gramm Margarine
  • 1-2 EL Wasser (optional)
Anleitungen
Für den Teig
  1. Für den Teig zuerst alle trockenen Zutaten, also Dinkel- & Weizenmehl, Zucker und Vanillezucker vermengen.

  2. Die Margarine in Stücke schneiden und zu den trockenen Zutaten geben.

  3. Den Teig gut durchkneten. Wenn der Teig zu trocken ist noch die 50ml Wasser dazu geben. Am besten nicht alles auf einmal sondern immer ein bisschen, so lange bis die Konsistenz des Teiges passt.

  4. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie gewickelt oder in einer Frischhaltebox für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Für die Streusel
  1. Für die Streusel Dinkelmehl, Zucker und Zimt vermengen.

  2. Margarine in Stücken dazu geben und alles zu einer bröseligen Masse kneten. Die Masse soll zwar die typische Form von Streuseln haben, jedoch nicht zu trocken sein. Wenn deine Streusel ganz leicht wieder in ihre einzelnen Bestandteile zerfallen, gibt noch 1-2 EL Wasser dazu.

  3. Die Streusel in einer Schüssel ebenfalls im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Apfelkuchen-Füllung
  1. Die Äpfel schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. 

  2. In einer Schüssel die Apfelwürfel mit Zimt, gehackten Nüssen und Apfelmus vermengen.

Nur noch wenige Schritte bis zum fertigen veganen Apfelkuchen
  1. Eine Kuchenform (ca. 26 cm) mit Backpapier auslegen oder etwas fetten und mehlen.

  2. Den Teig für den Boden ausrollen und so in die Kuchenform legen, dass ein ca. 5 cm hoher Rand entsteht. Da der Teig etwas klebrig ist drücken wir ihn lieber direkt in der Form zurecht.

  3. Den Boden mit einer Gabel einige Male einstechen.

  4. Die Apfel-Nuss-Zimt Mischung auf dem Boden verteilen.

  5. Zum Schluss noch die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

  6. Den Kuchen bei 200 Grad Ober- / Unterhitze für ca. 30- 40 Minuten backen.

Rezept-Anmerkungen

Nach den angegebenen 40 Minuten Backzeit ist der Teig gut durchgebacken und die Äpfel haben noch einen angenehmen Biss. Wenn du die Äpfel ganz weich haben möchtest, lass den Kuchen noch 10-20 Minuten im Backofen. Um zu verhindern, dass die Backfarbe des Teigs zu dunkel wird, decke den Kuchen nach 40 Minuten mit Alufolie ab.

Bananenmuffins

vegane Bananenmuffins mit Schokocreme

Vegane Bananenmuffins: süßer Alleskönner

Stell dir vor: Du bist nur Mittel zum Zweck und dein leckerer, süßer Geschmack ist in den meisten Fällen einfach nur ein Kompromiss, den man eingehen muss. Kein schönes Gefühl. Genau so ergeht es der Banane Tag für Tag. Da sie sich perfekt als Ei-Ersatz verwenden lässt, wird sie beim veganen Backen oft inflationär verwendet. Irgendwie schmeckt alles ein bisschen nach Banane, obwohl es das gar nicht soll.

Aber nicht bei diesen veganen Bananenmuffins! Hier spielt die Banane endlich auch mal die Hauptrolle in ihrem eigenen Muffin-Solo-Stück. Meiner Meinung nach hat sie das mehr als verdient! Aber auch eine Solo-Nummer braucht andere Zutaten, damit sie richtig funktioniert. Neben den Bananen und allen anderen klassischen Zutaten wie Mehl und Co. spielen in diesem Rezept vor allem die gehackten Nüsse, in meinem Fall Mandeln, eine wichtige Rolle. Sie sorgen für den nötigen Biss und damit dafür, dass der saftig weiche Bananenmuffin lange genug gekaut wird um den fantastischen Geschmack der Banane zu würdigen.

Gute Gründe für mehr Bananenmuffins

Die Banane kann nämlich weit mehr als nur gut schmecken: Sie enthält eine gesunde Portion Pektin, die deine Verdauung unterstützt. Gleichzeitig ist sie reich an Magnesium und Kalium. Wenn dein Augenlid also mal wieder unkontrolliert zuckt ist es höchste Zeit für ein oder zwei Bananenmuffins. Dieses seltsame zucken ist oft ein Symptom für Kaliummangel. Sollte es schon soweit außer Kontrolle geraten sein, dass du das Rezept vor lauter zuckendem Lid nicht mehr lesen kannst hilft natürlich auch eine rohe Banane. Als erste Hilfe Maßnahme sozusagen.

Aber Spaß bei Seite. Hitze zerstört ja bekanntlich einige Nährstoffe und Vitamine. Das wurde mir zumindest vor Ewigkeiten in der Schule erzählt. Was bleibt also übrig von all den guten Eigenschaften, wenn die Banane in Form eines Muffins ihr zweites Leben antritt? Ehrlich gesagt: keine Ahnung! Aber ich bin mir sicher, schaden tun vegane Bananenmuffins auf keinen Fall..

Für dich darf es etwas dekadenter sein? Dann dekoriere den Bananenmuffin doch mit einer Schoko-Buttercreme. Banane + Schoko = 💛 Das Rezept für die Schokocreme findest du ebenfalls weiter unten. Da die Schokocreme auch recht süß ist empfehlen wir für alle, die es nicht ganz so süß mögen eine kleine Änderung im Rezept: Wenn du den Muffin mit der Schokocreme dekorieren möchtest, dann benutze im Teig für die Muffins einfach etwas weniger Zucker! Damit du trotzdem auch die gleiche Menge an Teig kommst, kannst du den Zucker durch etwas mehr Banane kompensieren. So schmeckt dein Muffin noch intensiver nach Banane und etwas weniger süß.

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Rezept für vegane Bananenmuffins

5 von 5 Bewertungen
Vegane Bananenmuffins
Backzeit
25 Min.
Arbeitszeit
20 Min.
 
Keyword: Banenenmuffins vegan, vegane Bananenmuffins
Portionen: 12 Muffins
Autor: veganbacken
Zutaten
Für die Banenenmuffins
  • 225 Gramm Bananen (sehr reif, ca. 2-3 Bananen)
  • 50 Gramm pflanzliches Öl
  • 130 ml pflanzliche Milch
  • 175 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 Päcken Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 Gramm gehackte Nüsse (ich habe Mandeln verwendet)
Für die Schokocreme
  • 1 Päckchen Schokopuddingpulver
  • 40 Gramm Zucker
  • 500 ml pflanzliche Milchalternative
  • 200 Gramm Margarine
Anleitungen
Für die Bananenmuffins
  1. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit Öl und Pflanzendrink vermengen. Wenn du es dir etwas einfacher machen möchtest, kannst du die Bananen auch einfach mit dem Öl und der pflanzlichen Milch pürieren.

  2. Alle trockenen Zutaten bis auf die Mandeln vermengen.

  3. Die Bananen-Öl-Pflanzendrink-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verrühren.

  4. Zum Schluss die gehackten Nüsse unter den Teig heben.

  5. Teig gleichmäßig in 12 Muffinförmchen verteilen.

  6. Bei 180° für ca. 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen 🙂

Für die Schokocreme
  1. Wie gewohnt den Schokoladenpudding kochen. Solltest du kein Puddingpulver zur Hand haben kannst du auch 40 Gramm Speisestärke mit 1 EL Kakaopulver und 2 EL Zucker mischen und damit den Pudding kochen. Wenn du es gerne süßer hast kannst du natürlich noch etwas mehr Zucker dazu geben!

  2. Den Pudding und die Margarine auf Zimmertemperatur bringen. Am besten beides einfach eine gute Weile oder über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen.

  3. Die Margarine mit einem Handrührgerät (Quirlen) schaumig rühren.

  4. Löffelweise den Pudding zur Margarine geben und mit dem Handrührgerät rühren. Wenn Pudding und Margarine nicht die gleiche Temperatur haben gibt es Klümpchen, um diese zu entfernen hilft nur der Pürierstab.

  5. Die Schokocreme in einen Spritzbeutel füllen und die Bananenmuffins damit dekorieren. Am besten funktioniert das, wenn die Schokocreme leicht gekühlt ist.