Zucchinikuchen

Veganer Zucchinikuchen mit Puderzuckerglasur und Krokant

Veganer Zucchinikuchen: süße Mogelpackung

Es gibt sie in jeder Familie: Diese eine Person, die auf Biegen und Brechen kein Gemüse essen will. Wer sich diese Eigenheit im Kindesalter aneignet, wird sie auch oft im Erwachsenenalter nicht mehr los. Veganer Zucchinikuchen schafft Abhilfe!

Mit fast ⅓ Zucchini fällt dieser Kuchen schon beinahe in die Kategorie Schonkost. Aber eben nur beinahe. Zu sagen, dieser Kuchen sei gesund, ist auf einem Level mit der Aussage, Pommes seien auch nur Kartoffeln und Kartoffeln sind Gemüse. Aber: Die Menge macht es! Und bevor du dir eine Buttercreme Torte gönnst, ist dieser vegane Zucchinikuchen wohl doch die bessere Wahl, wenn du deinen Insulinspiegel nicht zum Explodieren bringen möchtest.

Veganer essen sowieso nur Gemüse. Stimmt, in Form von Zucchinikuchen.

Dieser vegane Zucchinikuchen schneidet aber nicht nur im Vergleich zur Buttercrèmetorte besser ab. Seine beste Eigenschaft ist, dass du damit jedes vegane Klischeé bedienen kannst, wenn du möchtest. Ideal also, um den fleischliebenden Onkel Georg auf die Palme zu bringen. Was denken wir Herbivoren uns eigentlich dabei, einen Kuchen zu backen, bei dem man sogar noch Zucchinistücke sieht, er aber trotzdem so verdammt lecker schmeckt? Sorry Georg, passiert einfach so. Ich kann mich gegen diese leckeren Aromen von Anis, Zimt und Nelke in Kombination mit Nüssen und Krokant einfach nicht wehren, aber ich drucke dir gerne das Rezept dazu aus.

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Rezept für veganen Zucchinikuchen

5 von 1 Bewertung
Veganer Zucchinikuchen mit Puderzuckerglasur und Krokant
Veganer Zucchinikuchen
Zubereitungszeit
30 Min.
Backzeit
1 Std. 10 Min.
 
Portionen: 1 Kastenform
Zutaten
Für den Kuchen
  • 400 Gramm Zucchini (geraspelt)
  • 250 Gramm Dinkelmehl
  • 200 Gramm gemahlene Nüsse (ich habe Haselnuss verwendet)
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Anis (gemahlen)
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 1 Msp Nelke (gemahlen)
  • 80 Gramm pflanzliches Öl
  • 100 ml pflanzliche Milch
Für die Glasur
  • 200 Gramm Puderzucker
  • 2-3 EL Wasser oder Zitronensaft
  • 100 Gramm Krokant (ich habe Haselnusskrokant verwendet)
Anleitungen
  1. Die Zucchini raspeln. Wie fein du die Zucchini raspeln möchtest, bleibt dir überlassen. Ich habe eine etwas grobe Reibe genutzt, damit die Zucchini im Kuchen noch sichtbar ist.

  2. Den Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

  3. Apfelessig, Zitronensaft und Pflanzendrink in einer kleinen Schüssel mischen und für einige Minuten stehen lassen. Die pflanzliche Milch stockt durch den Apfelessig und den Zitronensaft.

  4. Die trockenen Zutaten, also Dinkelmehl, gemahlene Nüsse, Zucker, Backpulver, Natron, Anis, Zimt und Nelke in einer Rührschüssel vermengen.

  5. Die geraspelte Zucchini mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unter die trockenen Zutaten heben.

  6. Das Öl sowie die Essig-Zitronensaft-Milch Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem Kochlöffel oder Teigschaber gründlich verrühren. Du brauchst hier kein Rührgerät!

  7. Den Teig in eine gefettete und mit Mehl bestäubte oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben.

  8. Für ca. 30 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene backen. Dann mit Alufolie abdecken, damit der Zucchinikuchen nicht zu dunkel wird und weitere 30 Minuten bei gleicher Temperatur backen. Zum Schluss noch einmal 10 Minuten ohne die Folie weiter backen, damit der Kuchen eine schöne Kruste bekommt und nicht zu matschig bleibt.

  9. Aus dem Kuchen nehmen und vor dem Glasieren vollständig auskühlen lassen.

Glasur
  1. Für die Glasur den Puderzucker mit 2-3 Esslöffel Wasser oder Zitronensaft verrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Desto mehr Wasser zu nimmst, desto flüssiger wird die Glasur. Für einen schneeweißen Zuckerpanzer taste dich langsam an die optimale Wassermenge heran.

  2. Zum Schluss Krokant oder andere Leckereien auf der noch feuchten Glasur verteilen.

2 thoughts on “Zucchinikuchen

  1. Milena says:

    Super leckeres und saftiges Rezept. Und fast sündenfrei =) Man kann es auch ganz leicht noch ein bisschen in Richtung low carb abwandeln: dazu einfach den Zucker durch Süssstoff ersetzten (entweder flüssig oder Erythrit, kein Stevia ;)) und die Hälfte des Dinkelmehls mit Mandelmehl ersetzten. Dann kann man auch 2 Stückchen essen, was bei dem Kuchen auf jende Fall passiert 😉

    1. nataschamschindler says:

      Liebe Milena, vielen Dank für deine tollen Ideen um den Kuchen zu variieren! Da werden wir direkt selbst neugierig und werden deine Vorschläge mal ausprobieren 🙂

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