Käsekuchen

Veganer Käsekuchen mit Beeren

Veganer Käsekuchen: optische Täuschung in Perfektion!

Während sich früher alle Kinder Maulwurftorte oder Smarties-Kuchen zum Geburtstag gewünscht hatten wollte ich immer nur eins: Käsekuchen! Am besten ohne Rand. Oder noch besser einfach nur die Füllung! Letzteres ist bis heute ein Wunschtraum, aber ich arbeite daran.

Der Käsekuchen meiner Mutter war aber nicht nur bei mir beliebt. Auch mein Klavierlehrer bekam jedes Jahr einen zum Geburtstag. Aber plötzlich war Schluss damit! Was war passiert? Ganz einfach: Mein Klavierlehrer wurde vegan und war damit für mich der erste lebende Beweis, dass man trotz veganer Ernährung nicht innerhalb von Sekunden an Proteinmangel stirbt. An dieser Stelle also ein großes Dankeschön. Nicht nur an meinen Klavierlehrer, sondern an alle Menschen, die andere zu einer veganen Ernährung inspiriert haben. Für euch soll es veganen Käsekuchen regnen!

Aber zurück zum Käsekuchen

Der Boden und Rand für diesen Käsekuchen sind recht dick. Wenn du es lieber dünner magst, reduziere einfach die Zutaten-Menge für den Teig. Und falls du mutig bist, probiere doch mal aus, was passiert, wenn man lediglich den Boden aus Teig macht. Aber keine Sorge: Das steht auch noch auf meiner To-Do-Liste und ich werde natürlich hier berichten!

Übrigens: Durch eine Messerspitze Kurkuma erhält die Füllung ihren kräftigen Gelbstich. Diese Ideen haben wir aus dem Käsekuchen-Rezept von Eat this . Falls dir nach dem ganzen Süßkram hier auch mal nach etwas Deftigem ist, schau doch bei den beiden vorbei! Wenn wir nicht gerade Kuchen essen, dann ernähren wir uns nämlich hauptsächlich von Nadine & Jörgs Currys.

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Rezept für veganen Käsekuchen

5 von 1 Bewertung
Veganer Käsekuchen mit Beeren
Veganer Käsekuchen
Backzeit
1 Std.
Arbeitszeit
30 Min.
 

Käsekuchen: Der Klassiker aus Omas Küche in einer veganen Variante. Gut gekühlt schmeckt der vegane Käsekuchen am besten. Du kannst ihn also guten Gewissens schon am Vortag backen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Portionen: 1 Kuchenform 28 cm
Zutaten
Für den Teig
  • 100 Gramm Dinkelmehl
  • 200 Gramm Weizenmehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Backpuler
  • 80 ml Agavendicksaft
  • 100 Gramm Margarine (auf Zimmertemperatur)
  • 30 ml Pflanzenmilch
Für die Füllung
  • 1 Kg Sojajoghurt (gerne mit Vanillegeschmack wenn du magst)
  • 2 Päckchen Vanillepudding-Pulver (je Packun ca. 40 Gramm)
  • 1 EL Sojamehl (Optional. Macht dir Füllung etwas fester)
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 80 Gramm Zucker (je nach verwendetem Sojajohurt reicht auch weniger Zucker)
  • 60 Gramm Kokosöl (flüssig)
  • 1 Msp. Kurkuma (optional)
Anleitungen
Für den Teig
  1. Die trockenen Zutaten, also Dinkelmehl, Weizenmehl, Vanillezucker und Backpulver vermengen.

  2. Die nassen Zutaten, also Agavendicksaft, Margarine und Pflanzenmilch zu den trockenen hinzugeben.

  3. Alles zu einem glatten Teig verkneten.

  4. Die Backform fetten oder den Boden mit Backpapier auslegen.

  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und danach in die Form legen. Der Teig sollte so groß sein, dass du am Rand der Backform ca. 5cm Rand nach oben ziehen kannst.

  6. Den Boden mit einer Gabel an mehreren Stellen einstechen.

Für die Füllung
  1. Den Joghurt mit dem Vanillepudding-Pulver, dem Sojamehl (optional) und dem Vanillezucker verrühren.

  2. Den Zucker dazu geben und ebenfalls unterrühren. Tipp: Wenn du gesüßten Sojajoghurt, zum Beispiel mit Vanillegeschmack, nimmst, reichen hier auch 50 Gramm Zucker.

  3. Zum Schluss das flüssige Kokosöl und eine Messerspitze Kurkuma unter die Joghurtmasse rühren.

  4. Die Füllung auf den Teig in der Backform geben.

Den Kuchen bei 180° Ober/-Unterhitze für 60 Minuten backen. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Rand nicht zu dunkel wird.
  1. Nach dem Backen gut auskühlen lassen. Der Kuchen ist eventuell noch etwas weich, wird aber fest, sobald er ganz kalt ist. Am Besten bereitest du den Kuchen am Vorabend vor und lässt ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen.

  2. Den gekühlten veganen Käsekuchen mit frischen Beeren servieren.

4 thoughts on “Käsekuchen

  1. Milena says:

    Ein Klassiker neu interpretiert =)Für mich genau die richtige Inspiration zum Muttertag, evtl. noch mit einem Spiegel aus frischen Erdbeeren dazu. mmmmh.

  2. Claudia Weber says:

    Hallo Natascha und Yvonne,
    bin noch nicht lange in der veganen Szene unterwegs aber total begeistert!
    Nun bin ich auf eure Seite gestoßen und ganz happy. Sooo viele tolle Backrezepte. Super!
    Werde heute gleich noch den ersten Käsekuchen backen.
    Bin nämlich auch ein absoluter Käsekuchenfan und habe früher auch am liebsten Käsekuchen ohne Boden gebacken. Ging schneller und war superlecker.
    Werde das alte Rezept jetzt einfach statt mit Quark mit Seidentofu und veganer Margarine machen. Bin sicher er gelingt und werde euch davon berichten.
    Und dann gehts an die Weihnachtsplätzchen…….

    Macht weiter so und liebe Grüße
    Claudia

    1. veganbacken says:

      Liebe Claudia,
      Vielen Dank für das positive Feedback!
      Wir sind gespannt, wie die ein Käsekuchen mit Seidentofu schmeckt – wir sind keine Fans davon 😀 deswegen ist das Rezept mit Quark. Aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.
      Wir wünschen dir viel Spaß beim Backen!
      Wenn Mal Fragen sind melde dich gerne 🙂
      Liebe Grüße
      Natascha und Yvonne

      1. Claudia Weber says:

        Hallo ihr Lieben, der Käsekuchen war nicht schlecht (mit Seidentofu) aber vom Hocker hat er uns auch nicht gehauen……🙃
        Aber er hat auch ohne Boden funktioniert.
        Werde das nächste mal eure Käsemsse ausprobieren. 👍
        LG Claudia

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