Pizzateig vegan

Der perfekte vegane Pizzateig
Der perfekte vegane Pizzateig

Rezept für einen veganen Pizzateig

Veganer Pizzateig
Gericht: Main Course
Keyword: Veganer Pizzateig
Portionen: 2 Pizzen
Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würzel Frischhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser Lauwarm
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
Anleitungen
  1. Gebe das Mehl in eine Rührschüssel und vermenge es mit dem Salz. Drücke in die Mitte des Mehls eine Mulde.

  2. Brösle die Hefe in das Wasser, gebe den Zucker dazu und rühre, bis sich beides darin aufgelöst hat.

  3. Schütte die Hefe-Zucker-Mischung in die Mehlmulde und lasse den Vorteil abgedeckt für 30 Minuten gehen. Du hast es eilig? Ok, dann darfst du auch kürzer, die Hefe sollte jedoch auf jeden Fall schon begonnen haben zu schäumen.

  4. Gebe das Olivenöl zum Vorteil dazu und knete alles mit dem restlichen Mehl zu einem glatten Teig.

  5. Lasse den Hefeteig für mindestens eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort ruhen. Gerne auch länger wenn du die Zeit hast. Solltest du den veganen Hefeteig über Nacht gehen lassen stelle ihn dazu in den Kühlschrank.

  6. Forme aus dem Teig 2 gleichgroße Kugeln und sollte diese auf einem bleicht bemehlten Backpapier aus.

  7. Beleg den Pizzateig nach Belieben und Backe die Pizza bei 250 Grad Ober- / Unterhitze für ca. 15 Minuten. Beachte, dass die Backzeit abhängig von deinem Ofen und Belag variieren kann.

Knusprige Pizza wie in Italien – Tipps für die perfekte vegane Pizza!

Mmh, wer liebt sie nicht – eine krosse Pizza mit roten Tomaten, herzhaften Zwiebeln und frischer Rucola? Die italienische Spezialität ist einfach bestens geeignet für einen gemütlichen Abend am liebevoll gedeckten Tisch. Das A und O einer guten Pizza ist der Hefeteig für den Boden. Der kann problemlos in einer veganen Variante hergestellt werden und schmeckt richtig zubereitet einfach umwerfend. Um das Wunderwerk in seiner ganzen Genussvielfalt auf den Tisch zu zaubern, gibt es einige gute Tipps und Tricks, die hier zusammengestellt wurden.

Veganer Pizzateig: ran an die Schüssel!

Ein veganer Pizzateig braucht nur ein paar wenige Zutaten, die jeder zuhause hat:

  • Mehl,
  • Hefe,
  • Wasser
  • und Salz

Klingt nach zu wenig? Keine Sorge, die Zubereitung ist das Geheimnis!

Beim Mehl sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Weizenmehl Type 405 oder Type 505 handelt. Das entspricht in etwa den Mehlsorten, die in Italien für die Zubereitung von Pizzateig genutzt werden. Das Weizenmehl Type 405 ist besonders gut geeignet, weil es sehr fein ist und einen milden Geschmack hat – das Pendant mit der Type 550 ist dagegen ein kleines bisschen herber. Wer ein besonderer Fan von Dinkelmehl ist oder dieses besser verträgt, kann es anstatt des Weizenmehls verwenden. Auch hier wird der Teig schön hell und fluffig, hat aber einen leicht herb-nussigen Geschmack.

Hefe sorgt dafür, dass der Pizzateig aufgeht

Bei der Herstellung des veganen Pizzateigs muss die Frischhefe in lauwarmes Wasser zerbröselt werden. So kann sie sich optimal auflösen und sorgt später für einen bombastisch aufgegangenen Hefeteig.

Das Wasser sollte aber tatsächlich handwarm sein, auf keinen Fall darf es eine zu hohe Temperatur besitzen. Optimalerweise ist das Wasser zwischen 32°C und 38°C warm – bei kalten Temperaturen wird die Hefe nicht aktiviert, wird es hingegen zu heiß, geht der Pizzateig später nicht auf. Also – lieber etwas kühler, als zu warm!

Kneten, kneten, kneten!

Die absolute Geheimzutat eines perfekten Pizzateigs ist das Kneten. Soll der Teig feinporig, locker und fluffig werden, muss er mindestens 10 Minuten kräftig mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine bearbeitet werden. Wer also ein bisschen Armtraining braucht, kann schon mal die Hemdsärmel hochrollen… Wird eine Küchenmaschine benutzt, ist dazu ein passender Knethaken nötig.

Ein optimaler Pizzateig löst sich vom Rand der Schüssel und hat eine elastisch-geschmeidige Konsistenz, wenn er „gehfertig“ ist. Wer für den Teig Dinkelmehl benutzt hat, kann die Knetzeit etwas verkürzen. Ist der Teig sehr klebrig und löst sich auch nach ausgiebigem Kneten nicht vom Rand, muss man einfach noch ein wenig Mehl dazu geben und kräftig weiter bearbeiten, bis der Teig weich und glatt ist.

Keine Eile beim perfekten veganen Pizzateig

Jetzt ist es Zeit für ein Päuschen – wenn der Pizzateig in die Ruhephase startet, gibt es ein paar Tipps, die man beachten sollte. Damit der elastische Teig nicht austrocknet, wird er einfach in eine große Schüssel gelegt und mit einem feuchten Küchentuch oder einem Deckel abgedeckt. Wichtig bei der Wahl des Ruheplatzes ist, dass es angenehm warm ist und der Teig nicht in der Zugluft steht. Die Schüssel sollte daher nicht unbedingt vor einem gekippten Fenster oder im Treppenhaus stehen. Die Gehzeit beträgt in etwa 2 Stunden, mindestens aber so lange, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Achte also auf folgende Punkte bei der Ruhephase:

  1. Temperatur: Es sollte warm, aber nicht zu warm sein. Bis zu 40°C darfs sein.
  2. Feuchtes Küchentuch: Lege den Teig in eine Schüssel und decke diese mit einem feuchten Küchentuch ab
  3. Warte, bis sich die Menge verdoppelt hat: das dauert in der Regel 2 Stunden

Geheimtipp: Wer Zeit zum Vorbereiten hat, kann den Pizzateig am Vorabend vorbereiten und in den Kühlschrank legen. Durch die Kälte geht der Teig langsamer auf und bekommt eine noch bessere Konsistenz.

Den veganen Pizzateig ausrollen, belegen & backen

Beim Ausrollen des veganen Pizzateigs sollten Arbeitsplatte und Teig leicht bemehlt werden – das erleichtert das Arbeiten ungemein. Die Dicke des Pizzabodens kann nun ganz nach Gusto festgelegt werden. Die einen lieben einen fluffig-saftigen Boden, die anderen fliegen auf ein knusprig-krosses Geschmackserlebnis. Ganz egal, wie man sich entscheidet – der Pizzateig darf generell nie so dünn ausgerollt werden, dass die Tischplatte durchscheint. Denn dann reißt der Boden, wenn er belegt wird.

Der ganz nach persönlichem Belieben belegte, vegane Pizzaboden sollte möglichst heiß gebacken werden, ideal sind 280 – 300 °C. Wenn der heimische Ofen das nicht ganz hergibt, wird er einfach auf die maximale Ofenhitze gestellt und die Pizza während des Backens immer mal wieder kontrolliert. Besser für ein saftiges Ergebnis ist die Ober-/Unterhitze, da der Teig hierbei nicht so ausgetrocknet wird wie bei der Umluft-Funktion.

Wer dann endlich hungrig seine duftende Pizza aus dem Ofen holt, hat das ersehnte Ziel erreicht – Buon Apetito!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Rezept Bewertung